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geben Ob dieß geschehen könne, ohne Genfs Ehreempfindlich zu schaden? Bei einem gemeinschaftlichen Mahlegelobten die drei Freunde, der Rath und die Geistlicheneinander, in Eintracht und Friede zu leben.
Mit jedem Tage wuchs Calvins europäischer Ruhm,und sank in Genf sein Ansehen. Im Jahr 1549 wählteder allgemeine Rath die Syndics alle unter seinen Fein-den; selbst Perrin wurde ernannt. „So ergab sichRom einst Cäsarn," bemerkt Bonivard^), „um inZügellosigkeit ungestraft leben zu können." Indessenverstärkten sich auch die Geistlichen. Das Volk von Genf bestand aus Bürgern, die zu den Stellen allein wähl-bar waren, aus solchen, die nur Mitglieder der Räthewerden konnten, endlich aus Einwohnern, deren AnzahlFrankreichs Verfolgungen mit jedem Tage mehrten^).Diese Letzter« hielten mit Calvin, und ihre Menge warso groß, daß die Bevölkerung der Stadt in wenigen Jah-ren von dreizehntausend Seelen auf zwanzigtausend an-gewachsen war 82 ). Die Religion gebot, jeden Märtyreraufzunehmen; das Interesse, Männer nicht auszuschließen,die Reichthümer brachten; die Politik, neuen Verthei-digern die Thore einer von Gefahren umgebenen Stadtzu öffnen. Damit sich indessen diese Flüchtlinge nicht desStaates bemächtigten, bestimmte die Bürgerversamm-
85) »I.ui tirsnt Is InnKUs apres.« Man erklärte, man werdedarüber und über die Spötter Erkundigungen einziehen.
86) koliee äs 6ei>sre. — Raset, V. 22.
87) Leti, III. 89.— Die De Normandie, die Bude, die Lesart (ausBardeaur, die Span (aus Ulm ), die Savian; » se pgrokirsrit vivrseii retorws elrreliemis.« Die Einkaufssumme betrug 20—100Thaler, und ward auf die Festungswerke verwendet. Es gabdarunter viele Abentheurer. (Frament.) » Oa 1ais»it vuiäer I»vilie s qui us veasit qus desoKiier äs «oa srl. a
88) kolice äs Leneve, v. Bonnivard.