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liche Mädchen, mit dem Blumenkränze im Haar, er-schienen keck zum ehelichen Segen ^). Auf Calvin achteteman nicht mehr; ja man vergriff sich an seiner Person.Als er einst über die Rhonebrücke ging, erhielt er heftigeStöße, und Franzosen , die herbeikamen, wurden ver-wundet 2°). Einige Tage darauf machten die Libertinereinen solchen Lärm unter den Fenstern des Hörsaales, woCalvin seine Vorlesungen hielt, daß dieser sich zurückziehenmußte; und als er sie Schweiger und Aufrührer schalt,forderten sie ihn vor Gericht^).
In diesem Zustande befand sich Genf, als HieronymusBolsec ^), ein ausgetretener Carmelitermönch, Gottesge-lehrter, Arzt und Dichter 22), dahin kam. Es war Uebung,
85) Prot. 22. IM 1549. Unter riefen Umständen verbot man dieLectüre des Amadis und aller Romane, «gui Is IN soit ZSteet i'spris.« Einer wurde verbannt, weil er den Poggus besaß;das Buch warf man in die Flammen.
96) Am 29. Januar 155 l.
97) Am 27. März. Sie selbst bekämpften Wohl auch einander. RoucMonnet und der eine der Berthelier machten einander die Stelleeines Justizsekretärs streitig. Die Faktion sprach sich wider Rouraus, und führte gegen ihn Klage wegen wiederholten Ehebruchs,und daß er in seinem Hause unzüchtige Gemälde habe. Manenthauptete ihn.
98) Am 19. Oktober 1551.
99) Den 30. November ward im Rath ein Lied von Bolsec gelesen:» oü il pari« äe erusutes et bsrbsiies, äont on fält sr-tieles« Das Lied findet sich vollständig bei Picot II, 8, wo erunter anderm heißt:
«Aon Dien, inon roi, ins korcs et ins Lsnee,
Aon so»I sppui et ins seulo espersnos
krivs äs Kiens et ä'sniis se äenieurs;
On vs orisnt: tolle, tolle, gu'il ineure!
krebis äs llkrist sonl-slles si eruellss!
Ld. vm.
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