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als möglich entledigt, in der philosophischen Bewegungdes achtzehnten Jahrhunderts verlor.
Mit Bolsecs Verbannung waren in Genf die Be-wegungen , welche dessen Gegenwart veranlaßt hatte, nichtzu Ende. Troillet murrte in allen Schenken: „Gott ,der Urheber der Sünde! Gott die Menschen zum Bösenzwingen! Welche Lehren! Welche Religion!" Als Calvinihm von der Kanzel mit Schmähungen antwortete, ludihn der Rath ein, seinen Zorn zurückzuhalten""). Jetztging aber Troillet so weit, daß er den Institutionen, jenemgroßen Katechismus der Reformation, vorwarf, sie ent-halten widersprechende Dinge Dieses Mal fand derRath, daß Troillet zu weit gegangen, nahm das Buchin seinen Schutz und untersagte jeden Angriff auf dessenLehre E); «her ^ gleicher Zeit erklärte er Troillet füreinen Ehrenmann , ja er ernannte ihn zum Censor E).Calvin, der seine Werke nicht mehr zum Drucke gebendurste, ohne daß sie unter die Feder seines Feindes ge-kommen, wendete sich nur noch an fremde Druckereien,bis ihm der Rath das Recht einräumte, ohne Censurdrucken zu lassen.
Mit jedem Tage wurde die Stellung schwieriger "").Schon wurden die Tanzbeluftigungen, wie früher, gehalten;unter Trommelschlag trug man wieder die Kinder zur
105) Rathsprot. 4. Jan. 1552.
106) Sich auf Melanchton stützend. 1. Sept. 1552.
107) Doch untersagte er, über die Prädestination zu predigen; eineMaßregel, die Bern auch im Waadtlande getroffen.
108) Den 13. Juni 1552.
109) Den 13. Juni, 19. August und 9. Sept. 1552.
110) „Lieber meinen Abschied, als so grausam leiden." Calvin imJuli. — Einen Pfarrer beschuldigte man, er habe dreihundert-tausend Kronen erhalten, damit er Genf verrathe.