Band 
Erster Theil.
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Nachdem er einen Monat lang in Italien umhergeirrt, kam er heimlich nach Genf , wo er sich vor Calvinnicht lange verbergen konnte. Sogleich setzte dieser denersten Syndic davon in Kenntniß und schrieb an seineFreunde: „Wenn mein Ansehen hier noch etwas ver-mag, so hindere ich die Verbreitung dieser Pest, und lasseServet nicht mehr lebendig von Genf scheiden

Den 14. August erschien Niklaus Lafontaine, einCalvin ergebener Student, als Kläger vor dem Rathe,und verlangte nach dem Gesetze mit Servet ins Gefängnißzu gehen. Calvin hatte achtunddreißig Anklagepunkte auf-gesetzt , denen er einige Werke beilegte: eine mit Notenversehene Bibel, worin Servet das dreiundfünfzigsteKapitel des Jesaias auf Cyrus bezog; eine Erdbeschreibungdes Ptolomä'us, worin beschütten wurde, was Moses vonder Fruchtbarkeit des jüdischen Landes sagt ; das Buchvon der Wiederherstellung; endlich einen Brief an einen

heit zu bringen. Calvin theilte der Behörde von Brenne dieseBriefe und die Blätter der Schrift mit, die das Verbrechen er-wiesen. Liossrapdis univ. Xrl. Servet.

124) » kreeteclus nrbis, re suäils , eum äuxit in cnrcereni, preo-sertim, quia tuwullnosaio plebem dortatus suerat, ne seäeeipi s nobis sinerenl.« Briefe an die schweizerischen Städte.»II kaut que Servet ou Calvin sortsnt <ls Oeneve. « Briefeines Pfarrers aus der Waadt .

125) Brief an Viret. S. Senebier, I, 208. Ich habe das Originalnicht gelesen. Uttembogaert (4. 72) führt den Brief an, nachder königt. Bibl. »8, vsnerit moäo, vnlent me» auctoritas,vivuin exire nunquain pnliar." An Farel schreibt er: »I'es-pers qu'il rein eonänmns, nrnis je äerirs qus In riZuenräs celts peine reit ensuile säouois.« — Brief an Sulzer ,in den Oeuvres, IX, S. 70.

126) Calvin, opuseuln, S. 1318, 1337. — Spon.

127) Die Stelle ist nicht von Servet, aber von ihm aus Pirkheimerabgeschrieben. Es ist Voltaires Streit mit dem Abbe Guenee.