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Hände reichen. Die hierauf folgenden Wahlen fielen fürdie Kinder Genfs nicht günstig aus.
3m Laufe des Jahres 1554 kam die ungeduldigerwartete Antwort der schweizerischen Städte über dieKirchenzucht an. Diese hatten, sie abzufassen, ein Zahrgebraucht. Bern schickte übrigens nur die Abschrift einigerseiner Verordnungen über diesen Gegenstand ein. Aus-führlicher war Zürich: Calvin hatte, da er die AbneigungBerns gegen seine Lehren sah, sich den Beistand derStadt Zwingli's zu verschaffen gesucht, und es war ihmdurch Schonung und Gewandtheit '") gelungen, BullingersVorurtheile zu zerstreuen. Sie hatten sich über eine ge-meinsame Abendmahlsliturgie verständigt. Mit Hinsichtauf die genferische Kirchenzucht gestand zwar Zürich , daß
elrauxers. I.es Zeus äs dien (lovinrent plus llurclis. »koset. — Bonivard.
144) Im September.
145) „Worin unterscheiden wir uns? Ihr sagt: Christus sei in seinerMenschennatur im Himmel. Das lehren wir auch. Ihr sagt:der Leib Christi habe aufgehört. So predigen wir auch. Ihrhaltet darauf, daß man nicht das Zeichen mit der Sache ver-wechsle. Wir bemühen uns, dies überall begreiflich zu machen.Ihr verwerfet die Gegenwart des Leibes Christi im Abendmahl.Wir sind einverstanden. Was lehren wir denn? Daß beimAnblick des Brods und des Weins die Seelen zum Himmel sicherheben sollen, um Christum zu genießen, und daß Christus beiuns ist, wenn wir ihn suchen über den Dingen dieser Welt.Auch das läuguet ihr nicht. Wo ist denn die Dunkelheit, dieThorheit? wo der Unterschied? Aber unsere Verhältnisse zuBucer mißfallen dir. Dir brauche ich es nicht zu sagen, werBucer ist. Nein, ich will nicht wider die Kirche Gottes sündigenund wenig auf diesen Mann halten." Lp. uä LuIIinxeruw,sex cal. lulii 1548. Man sehe hierüber auch seine Briefe vom13. October 1547 und vom 23. Januar 1548. (UngedruckreBriefe in Genf .) Bude führte seine Angelegenheit in Zürick.Ruchat, VI.