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lien Antheil gehabt, wenn es den kaiserlichen Truppenfreien Durchzug durch Veltlin hatte gestatten wollen '"):aber es war unter dem Volke nur Eine Stimme, denAntrag von sich zu weisen").
Während das in Rhätien vorging, zogen andere Er-eignisse die Blicke auf die Vogteien, welche die Kantone amFuße der Alpen besaßen "). Der Schauplatz war Locarno .Am nördlichen Ende des Lago Maggiore gelegen, badetediese Stadt ihre weißen Mauern in dessen Gewässer,wovon sie damals noch nicht durch das Geschiebe derMaggia getrennt war "). Die Alpen , die sich steil hinterder Stadt erheben, schützen sie vor dem Nordwind.Bis hoch hinauf sind ihre Abhänge mit Buchen und Ka-stanien bewachsen. An ihren Füßen prangen die Gestademit Lorbeer, Granaten und Cypressen. Die Weinrebebeschattet die Wohnungen, und rankt sich von Baum zuBaum über Straßen und Pfade. Von Fasanen wimmeltendie Wälder, von Fischen der See; zwei Mal im Zahre
das Gericht (Mahlstatt, v. wallus publicus) anf ihrem Gebietegehalten würde. Schon sank die Schweiz .
45) Wallis machten sie dieselben Anerbieten unter derselben Bedingung.Abschied von Baden, 8. April 1554.
46) Auf Martini, in Chur . Die Bundestage wurden zu Jlanz,zn Davos, meist zu Chur , an den Märkten im Januar,Mai und Martini gehalten. — Simmlc-, kep. Helv. — Bul-linger erhielt durch Basse-Fontaine, den französischen Gesandten,Kenntniß von dem Breve, durch welches der Legat Odescalcobevollmächtigt worden, in den rhätischen Landschaften die Inqui-sition einzuführen. Hinter dem Papste stand der Kaiser. Eilendsbot Bergerio den Bündtnern seine Hülse an (1553). Correspondenzvon Bergerio, Comander, Saluz und Bullinger, bei de Porta,Meyer; vie Originalien in der Simml. Sammlung.
47) Ferd. Meyer, die Gemeinde in Locarno , 90. Baterländ. Sammlg.in der Kantonsbibl. zu Lausanne . — 8uirrern ilsUinin cii 8le-snno krrmsciiii, I. 27.
48) Gegenwärtig liegt sie 70 Fuß weit vom Ufer.