Band 
Erster Theil.
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gaben die Felder bis zwauzigfachen Ertrag. Dem Tessin entlang bedeckten üppige Wiesen den nunmehr von trau-rigen Sümpfen verschlungenen Thalgrund; nur die Maggia verwüstete bisweilen die schönen Landgüter zwischen As-cona und Locarno . Die Stadt zahlte vierhundert Fa-milien. Unter den Städten des Landes wählte der Adelam liebsten Locarno zu seinem Wohnsitze. Die Dunirühmten sich ihrer alten Herkunft: die Orelli, dieMuralto waren stolz darauf, von den Königen Frank-reichs abzustammen '^). Ein ganzes Quartier der Stadtbenannte sich nach den Muralto , die auf ihr Wappengeschrieben: „ Belagern kann man uns, bezwingen nie! "6°)Zu Mailand tauschten die Locarner ihre schönsten Tannenund Lärchen um Korn aus, und zur Zeit ihrer eigenenMärkte wimmelte der See von Schiffen. Der emsigeLombarde, der wohlhabende Luganeser traf hier mit denBewohnern der wilden Thäler von Maggia , Verzasca,Onsernone, Centovalli, mit denen von Bellinzona , vonLivinen und Misocco zusammen. Locarno war der Haupt-markt des Landes ^).

49) Alle honen Privilegien, die sie ihrer langen Treue au der Parteider Ghibelliuen verdankte»: Sitz im Noth, Jagd und Fischerei, jähr-liche Einkünfte und die Regierung des kleinen Gebietes von Brissago . —Nach den tlresc. origiues haben Aurelian und Landolt, die Söhneeines Grafen von Lothringen und einer königlichen Prinzessin vonFrankreich , die Namen von Muralto und von Lrelli angenommen.OläeUi, tiegll Uomi»! Uluslri üel llaittone lieino. lk-u^ano1807. — rraiisclni, 28.

50- Um die Kirche St. Vietor herum.

öl) » Opuguarl polerit, expugnari nequaquam. " — Die übrigenEinwohner theilten sich in Bürger und Einsaßen. (Terrieri.)Diese bildeten eine Korporation, la uiiiversiia äe li koreslierilisbitsitti neII-> ton» äi vocaino. Sie besaßen Corporations-gnt und Gerechtigkeiten.

52) Himmler, >ls rep. Uelveliorum, nach der Schilderung, dieihm Taddeo Duno davon gemacht hatte.