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die Männer voran, nach ihnen die Frauen mit ihrenKindern an der Hand oder auf den Armen; es warenihrer zweihundert und eilf Während sich Steinehätten erbarmen mögen, konnten die Stellvertreter derKantone ihr Lachen nicht verbergen. Einer der Evan-gelischen nahm das Wort, und trug die Vertheidigungder Seinen vor. Allein wie er zur Erörterung derReligionspunkte kam, unterbrach ihn einer der Gesandten:„Genug; wir sind hierher gekommen, von euch kurz zuvernehmen, ob ihr von eurer Handlungsweise abstehenwollt, oder nicht!" — „Wir leben und sterben in dem,was wir für wahren Christenglauben halten!" — „Sohabt ihr euch anzuschicken, vor der alten Fastnacht dieStadt und die Vogtci zu verlassen." Sie reichten ihreNamen und zwölf Artikel ein, welche sie für die einzigenihrem Heile nothwendigen ansahen, und fügten hinzu:„Weder die Liebe zum Neuen, noch die Absicht, uns anden Glauben eines Theils unserer Gebieter anzuschließen,haben uns in unserm Betragen geleitet. Wir verab-scheuen Unordnung. Wir haben keine Pflicht treuer Unter-thanen versäumt. Wenn demnach eure Bünde es er-lauben, so habt Erbarmen mit dieser Menge Frauen undKinder, mit der Armuth der meisten von uns, mit unseraller Unglück. Wo nicht, so leiden wir gelassen, wasGott uns durch euern Arm auferlegen will." Es warenVerlorne Worte. Nun schilderte der eben angekommeneLegat die Leiden des Exils: Trennung, Armuth, fremdesLand und fremde Sprache ^). Nur einige Männer
122) Einundsiebenzig Männer, vierundfünfzig Frauen, zweiundsechszigKinder.
123) Näuchlin's Relation. Umsonst baten sie, erst im Mai verreisenzu dürfen.