10 I. Bliche Zweytes Capitel .
und Verwandte in Jonien , Aeolien und auf den In-seln, alte Gefährten in Wohlstand und Unglück- Siebegaben sich nach mannigfaltigen Abenteuern an die wil-den Ufer, wo der Fluß Nhodan aus dem unbekanntenGebirg, öde Felder herab, durch mehrere Mündungensich in das Miticlmeer ergoß Diese Fremdlinge stif-teten die Stadt Massa l ia 8 ) , welcher wenige Grie-chische Städte an Größe und wohlverdientem Ruhm,nicht leicht Eine an Weisheit und an gutem Glück bey-kam»)- Diele freye Männer werden ihrem Beyspiel fol-gen , wenn die Schicksale Europens die Geduld der Na-tiouen ermüden, und wenn weder im Gebirg noch inMorasten der alten Freyheit eine Freystatte bleibt.
Nach der bewunderungswürdigen Zusammenordnungder menschlichen Dinge, entstand aus dem Unglück derIonier eine große Veränderung der westeuropäischen Sit-ten- Maffalia war fast ohne Gebiet; an Handelsverbin-dungen und an Seemacht waren die Karthaginenser imSüd und West ihr weit überlegen. Also trieben die Mas-salioten ihre Handelschaft auf unbefahrnen Küsten undim innern Lande; sie umgaben die ganze Meeresbuchtvon dem Felsen Monaco bis an den Strom Sucro ' °)wie mit einer Krone neuer Kolonien '')- Viele Spa-nische , Gallische und Italienische Völker veranstaltetendurch allgemeine Uebereinkunft eine Landstraße, auf wel-cher sie dem Kaufmann seine Waare gewährten: dieEin-
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«) Massilis, Mlsr-seiile; wo es ohne Uebellaut, noch zu starke Ab-weichung vom Gebrauch geschehe» mag, nenne» wir die Städteund Völker, wie sie sich selbst. Im übrige» mochte» die Pho-cäcr diese Gegend aus einer früher» Handelüniedcrlage ken-ne»; siehe Aristoteles bey Athenäus xill-, 7.s) S, die »leisten Stelle» der Alten in des fleißigenH end-reich's Nassili».
,o) Jucar im Königreich Valenja.