Wo der Lemanische See anfängt/ steht er am Fußeschroffer hoher Felsen 4) am allertiefsten- Hier empfangter den Rhodan, welcher zwischen zwey eben so schreckt!«chen Bergen aus einem Passe hervorsirömt/ welchen erfast füllt: von da dreyßig Stunden weit hinauf an denFurka/ einen Berg der Gotthardskette/ erstreckt sich Wal-lisr), ein enges Thal. Ueber demselben liegen gegen Mit-ternacht höhere Alpenthaler tief unter ewigem Eis; imSüden stehen viele hohe Berge hinter einander bis anden Penninischen Paß 6). An vielen Orten ist neun oderjehn Monate jährlich die Natur von Kälte starr; ebendiese engen Tiefen schmachten während yierzigrägigenSommers unter der Hitze Senegals 7): unweit von Pflan-zen , die man im neuen Sembla findet/ werden Früchteausgekocht/ welche die Warme Italiens und Spaniens erfordern Z). Um dieses Land strikten wider das Römi-sche Reich viele L kämme der Ureinwohner.
Die PZiberer wohnten in den Bergen des, Furka.An dem nördlichen Gebirge ließen die Ardyer^) abwei-den , was von ewigem Eis unbedeckt blieb. Man weißvon den Tylangiern '°)/ den Temenern ")/ den Cha«bilkonen/ den Oalitcrnen ") nur Namen. Oie Seduner
§) I.C8 roclivrs (Iv Illcillcrale.b) VuIIis IVnniim, Valvgis.
6) Der große Bernhard-berg, auf welchem l.. l.»eilin« v«„ ?»»-»ino 0. m. tlonum äe-Ur; Inschrift bey Marti», r,Iix.n,8 Osulois t. I-, ji. Iva.
r) Beobachtung Albrechts von Haller; in einem Brief anBomiet. Der Nordwind hak keinen Zugang.
«) Zwischen der Stadt Sitten und dem Lande 'Sauen; Halter
jirack, llolv.
v) />-/),»/«,, I,. III., 6. 47. Der Name mag im Orte «rdenübrig seyn.
'°) Tiilingerii?
") Ihr Name scheint in Tu rtme», ^o»ri,m»ix„»,IteinLnica) übrig.
Dies« Völkerschaften ncniit §e li-, o>-, m„il.
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i. Von den«LandoAraili«,
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