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1/1825 (1825) Von des Volks Ursprung / durch Johann von Müller
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44
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I. Buch. Fünftes Capitel.

LL

die Rhätier",.), und wohnten biS an den großen See;sie nannten ihn Venerisches Wasser'!'). Hierauf bautensie an vielen hohen Orten starke Burgen ' U), ein anderesLavinium, ein anderes Ardea und ein Falisci/ von wel-chem CamilluS nichts vernahm's).

Wie die Mhä- Das ganze Volk wurde martialisch, vergaß die Tus«fischen Kenntnisse und Künste r°), trieb Raub, weil an«

Name Tö nier (o>r) mag, wie CasaubonuS vermuthet, fürBojcr sich ciiigcschlicheii habe», der Helvetische, den er i» ei'ncr Handschrift fand, ausgefallen sey». 2» dcrjwcyte» Haupt-stelle meldet Stra bo (vii, rg») „daß die Rhätier den gro<„seil See mir wenig berühren, ihr Land erstrecke sich in die„Alpen und etwas jenseits, Insubrie» zu; den größer» Theil„der Secufcr bewohne» die Windcliker und Hclvetiec; auch„stoßcn an denselben die verlassenen Vonichen Lander." DieseStellen, mit spätern urkundliche» Dibeefaiiabtheilungeii ver-gliche», ergeben für das Land Rhatien ganz Bünde », Tirolbis a» den Jini und ciucn großen Theil der Welschen Ge-stand, nebst den bisher uuterthancii Landen Chiavenna, ValLellina und Bormio , von Glaris ein Theil, Gastcr, Sar-ganö, das Nhcinthal und daö Land vor demArlenberge. Vonden Windclikcrn wissen wir, daß schon Brcgcni und (umuns nicht zu weit über die Gränzen zu verbreiten) gewiß derWald und alle Hohen auf der Dstseite des VodenseeS-ihrBc-siizthum gewesen. Die Hclvetier hatten den Thurgau - DieVojische Wüste ist in der untern Gegend, ivo die Wasser sichtheilen, anzunehmen. Vergl. Pliniuö lll., aa.

-kd) Da ist Vomvsüca vallis (die alte Heimath, in Dvmleschg)wo neben ünd unter der alten Tuscia (Tusis) Realt, ReambS,RazunS (?>Iiavtia »Ila, amj»la, ima).

?7) I.ac«s Wenden, vielleicht wandernde Völker, Iic>-

iniues ^Vinse vveaniur (^,ta zogen von Al-

ters in diesen Landen umher.

?k) -teee«, >,»uo»it»ö crvnn'nci». //o^o'-ur.

Lg) Lavin, Ardez, Fläsch , cn e« Ne Oei» (in enziite Opni) , demEngadiu.

-o) Deren Stufe zu pitmaliger Zeit nicht Wohl anzugeben ist;die Hahre solcher Wanderungen pflege» ungewiß zu seyn.

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