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1/1825 (1825) Von des Volks Ursprung / durch Johann von Müller
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45
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Geschichte der Schrveij.

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dere ihnen alles genommen, und wurde aller Furcht undMenschlichkeit fremd. Die Rhälier in ihren Kriegen mitden benachbarten Galliernr') erwürgten alle Männer,

Knaben und alle die schwängern Weiber, welchen dieWahrsager Mamisgeburt weissagten Es schirmte vorihnen weder das Alpgebirg diese Gallier, noch der großeSee die Helvetier, noch Entfernung die Scquaner, oderdie Teutschen ihr tapferer Muth; als nähmen sie vonollen Völkern Rache des Verlustes eines glücklichern Lan-des. Einige Stämme hielten aus Hungersnoth Friede;diese vertauschten Käse, Honig, Pech und Harz um Früchteder Felder ? Die Gallier, sowohl in ihrem neuenLande, als in den Wohnsitzen ihrer Däter, die Tusken,und alle von ihnen befahrne Küsten und Gewässer, ihreFreunde, ihre Feinde, und Völker, die sie niemals nen-nen gehört, fielen unter das Joch der Stadt Rom . Die Rhä« ,tier blieben frey und wild in dem Gebirge der Bündner ,in dem Venetianischen, in dem Tridentinischen, Tirolherab und bis an den Donaustrom; ihre Nachkom«wen erhalten seit drikthalbtausend Jahren den Grundcha-rakter ihrer Sprache r k).

In dem siebenhundert acht und brcyßigsten Jahr der Wie sie Nö-Stadt Rom , als Oclavius Augustus alle Nationen von""^^^*"'dem Euphrat bis an die Küste der Britanier friedsam be-herrschte, wurde er durch die Camunen und Wenno-Neu, Rhätische Stämme "!>), welche gegen Römische

5>) Die Lvinbardey ward 6-//«» cisalpina.

I,. IV-, >1. 2n6; I-. I.IV-

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oa) <K. von ihrer Hauptstadt, Wiltcn bey Innsbruck, Rasch-ln an nS

oo) Das l.-»>inu,» iiiUiitcreiigadein, und das Romansche (Eurer-welsch, Chaudcrwclsch) in vielen Gegenden ist kaum besser zubezeichnen als bey I.- V., c. sr.

-Lk>) Das Camunischc Thal, welches der Oglio durchströmt, ge-hört nach Brcscia; die Wennvne» scheinen die Anwohner derQuelle» des Jnn. ,