>. Buch- Fünftes Capitel.
46
Landstädte Rand thaten, an die Völker in diesem Gebir-ges) erinnert. Da wurden Claudius DrusuS und Clau-dius TiberiuS Nero, seine Stiefsöhne, mit einem Heerwider die Rhalier geschickt: hingegen die Windeliker ?«),ein Volk von gleichen Sitten, ihrem Lande gegen Mit-ternacht, wurden zu diesem Kriege ihre BundeSverwand-te; ostwärts war Norikum '?), noch wild und vor kur.zem unabhängig. Die Nömer, welchen der unblutigsteSieg billig der schönste schien, suchten die Feinde zu treu-neu. DrusuS, ein Jüngling, in dem deS großen Cä'arSGeist war, zog in das Tridentinische, sein Bruder durchGallien . Ehe die Rhatier deS letzter» gewahr wurden,erschienen die Befehlshaber desselben im Lande der Win'delikcr, er selbst auf dem See; auch TiberiuS hakte sol-che Einsichten, daß, wenn er nicht in den verdorbensienund immer doch schweren Zeiten Alleinherrschaft hätte füh-ren müssen, er große und gute Thaten verrichten konnte.DrusuS, der erwartet wurde, schlug den Feind, kam indaS Land, und ließ durch daS Gcbirg Straßen bauen? ?i>).Im Norden wurde jeder Stamm in seinem Lande ange-
2b«) So eben war bey Anlaß ähnlicher Unternehmungen derPau-neuen das Norikum (von Rhätien Wohl nur durch den Inirgeschieden) der Herrschaft Roms unterworfen worden; Dio.2S) Wenden am kech? Sie wohnte» am Lech , Not««-, D. VIII.,c- >2. Vermuthungen über die Abstammung, Wohnsitze undNamen der Volker nrq,«- conilrmk»-- nrz,.»n>eoeis necj»e ,-e-
tcllei-c in animo esk; ex in^enio i>uo «juisgue clemak«ckclsr kicken, (!«»<«,.)
37) D. lll. , v. 2».
37b>) Drusus 6«nü,ino», implocickum genus,
Lrcunosczue vcloce» ....
Dejeeit acei- jilno viev simsilici.
Es war ein Positioncnkrieg ; sie mögen von der Clause zwi-schen Peri und Ala bis an und auf den Brenner sich mehr-mals gestellt habe»;'
Dii, interne vickricc» calerva«
(lonsiliis iuvcnis revictao
>
,