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1/1825 (1825) Von des Volks Ursprung / durch Johann von Müller
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I- Tuch- SechSteS Capitel.

/ in Saug und Sprache kriegerisch, unmäßig in Begierden,

in Anschlägen kühn, gegen göttliche und menschliche Rechteund Gefühle gleichgültig, ungemein beliebt, weil erStädte und Länder gern plünderte, und für sein eigenhielt, wornach er seinen Arm ausstreckte. AIS Allienushörte, daß die Hclvelier Hand an Soldaten gelegt, bracher eilendS auf, als der besorgte, wenn sie eö sich gereuenließen, daß es ihnen ungestraft hingehen dürfte. DieGegend weit und breit wurde mit Raub, Mord undBrand erfüllt. In einem anmulhigen Thalgrunde am^ Fuße eines Felsen war Baden ?°), durch den Zusammen-

fluß der Fremden zu ihrem heilsamen Wasser eine artigeLandstadt, in langem Frieden blühend; auch Isis hattehier Gottesdienst ;; allcö plünderte Cäcina.

Lehrreiches DaS Andenken des alten RuhmS ihrer Waffen warUnMck der bgs größte Unglück der Helvetica voll Selbstvertrauen^ ' hatten sie die Römische Kriegskunst versäumt, und jeneS

Castell schlecht verwahrt; dennoch waren sie trotziger,als einem unkriegerischen Volk zukommt. In der Gefahrwählten sie einen Feldherrn^), aber die Nation hau-/ delte nicht mit gemeiner Uebereinkunft, sie war ungeübt

im Gebrauch der Waffen und in der Kunst eine Waffedurch die andere zu unterstützen; die Pässe waren nicht,oder schlecht verwahrt; so daß der Krieg, obschon in ih-rem eigenen Land, in des FeindeS Gewalt war- AIS

30) Nuseum Helvet., t.VII., p. ZlNI.

3t) k> solo u, ^tnusius NsAiunu» de suo j,o-

suit, vir^guc-nsis ; r. II. , s>. zso. Die Säule der H.

Verena in den Bädern soll die der Aegyptischen Göttin gewesenseyn (Altmann). Nachdem durch Alter, Unkunde desSinnes und sophistische Frechheit die Religion der Griechenund Römer das Ansehen eiugedüstt, suchten die glaubeusbe-dürftige» Menschen Trost in dem Dunkel der GeheimnisseAcgyptcns; siehe das wohlgcschricbcne Werk des Dänische» Ge^lehrten P. E. Müller llo lucruroliiu Lt Studio vitüu «scv-ticso in «acris dir. vt ttomanor. lawinib. Kopeilh. 1803.

3T). 6I»udiu». Lovrruz;