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1/1825 (1825) Von des Volks Ursprung / durch Johann von Müller
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1- Buch. Sechstes Capitel.

ren Umständen wenig bekannt. Von der Zeit att, als dieSache des Reichs das Geschäft eines einzigen wurde,verloren die Geschichtschreiber sowohl die Kenntnisse alsdie Theilnehmung, wodurch von den Alten geringere' - Kriege unsterblich gemacht wurden. Die Kenntniß des

^ Hofs wurde der Weg zum Glück, wie vormals die des

Heers, des Volks und Senats; daher beschrieben diese- die Hofsiiten, die vorigen das öffentliche Leben. DenSiegen eines Volks, für Freyheit oder Herrschaft, bliebdas Lob, weil das Volk nie stirbt; die Siege der Kaiserwurden untern Nachfolgern aus Furcht oder Schmeichelei)verschwiegen, besonders wenn die oberste Gewalt auf ihreFeinde kam.

Sieg über die Severus hielt alle in Schranken. Caracalla suchteAlemannen. ^ Alemannen Ufer ihres Mayns. Er soll einen Siegrir erhalten haben. Die Ucbcrwundenen fürchteten Knecht«schaft mehr als den Tod; die Weiber nahmen den Kin«dern das Leben, weil es nicht mehr frey war, und er«mordeten sich selbst'^).

Amiehmen, Nachdem durch die Hand Makrins , Caracalla ge«de^Schwa- Korben, waren die meisten Kaiser, wegen Schwäche desAlters oder ihres Geistes oder ihrer Partey, Sclavendes Heers; keiner hatte weit umfassenden Blick, und warzugleich in Frieden und Krieg mulhig und klug; die beste»waren die, welche den letzten Augenblick verspäteten. DekVerfall der Gesetze und Sitten thut mehr als Niederlage»zum Untergang einer Nation. Diele Kaiser schlugen dieTeutschen Stämme bis zu vermeinter Ausrottung; abekwann war der entscheidende Tag, da die Legionen widckdie gesamte Macht aller Barbaren, der Nord wider dc»

aoz) 0,'o I-. I.XXVII. lind in Lxeerptis Valos. j>. ^

vüa; I. L., c. 21. Dein Caracalla '

gehört die Aufschrift bey Gruter 207 und Bochat

P. 123. ,

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