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Nach Verfluß der Zeiten, worin bey allgemeiner Nutzen dieserDienstbarkeic nur der Kaiser die Augen auf sich zog, stieg Gcichichtti,.jeder kühne und kluge Mann an der Spitze seines Volksempor zu unabhängiger Gewalt. Hiezu wurde in Er.diangelung der gelehrtern Kriegskunst List und Gewaltversucht. Jedes Volk lebte in eigenthümlichen Sitten.
Diese Unternehmungen und Sitten sind merkwürdig, so-wohl zu Warnung der Nachwelt, als zu Verbesserungihrer Folgen.
Als Gondebaid bey den Burgundionen der mächtig, i. Burgundi-ste Vierfürst war, und Rom so gegen sich selbst wüthe.te, daß in zwanzig Jahren bis neun Kaiser ernanntworden, regierte in Afrika Genserich, König der Wan-dalen, ein Mann, dessen Schlauheit in seinem Alterd>ehr Nationen verderblich wurde, als er vormalsplünderte und unterjochte. Er fürchtete die Unterneh.
Gingen der Kaiser, welchen er das Reich der Afrikani«i^en Küste entrissen, und nicht weniger die Spanischen bothen, well er einer unschuldigen Prinzessin ihresköniglichen Hauses, die sein Sohn gcheirakhet, Nasenvnd Ohren abschneiden ließ. Er hatte den König derHunnen bewogen, Europa zu überziehen, um die Go«
Ehen und Römer zu beschäftigen- Ais die HunnischeNacht mit Attila verschwunden, ermunterte Genscrich 472.den Westgothischen König Euxich, bey Anlaß der Un-*uhen Roms Gallien zu unterwerfen: hicdurch hinderte^ ihn, die Spanischen Provinzen zu vereinigen. Wi-der Eurich erwarb Kaiser AmhMius die Hülfe Rio-Ehims, eines Brittischen Königs- Niolhim, geschla-fn, floh nach Burgund , als zu des Kaisers Bunds-fuossen. Aber Eurich , nachdem durch seine Waffendie Arverner, Arelate und Marseille gefallen, unter-Evarf die Burgundionen, weil das Haus Gundivchsdle Freundschaft Roms Westgothischer Vlutsfreundschaftvorzog»). Nicht lang vor Genferichs Tod gieng das
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