I. Buch. Achtes Capitel.
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Kaiserlhnm unter: kein König oder Staatsrakh neuemZeilen- verstand besser als dieser Wandalc, zu eigenemVortheile über viele Nationen Unglück zu bringen.Burgund war in Hungersnot!) durch die Verheerungder Westgothen: viertausend Arme ernährte Decius ,Kaisers Mäcillius Avitus Sohn; so auch Sidonius> Apollinaris, Bischof zu Clermonr, nebst andern Präla-ten, wie es Gelehrten und geistlichen Männern ziemt")-Ie härter die Zeit, desto cdelmükhiger wurden guteMenschen;' Bischöfe wagten für ihr Volk das Lebe»;sie gaben die geheiligten Schätze, um Nothleidendezu speisen; Paulinus verkaufte sich selbst, um einerWittwe einzigen Sohn aus Wandalischen Banden zuretten").
Vereinigung AIs Eurich starb und ohne Zweifel Gondebald dasdes Reichs. Patriciat wieder behauptete, erhoben Hilperich und Go-demar, seine Brüder, Krieg wider ihn- Sie lagenunter; Hilperich und seine zwey Söhne wurden gefan-gen und enthauptet, feine Gemahlin in die Rhone ge-stürzt. Eodemar, entschlossen zu freyen: Tod, flohgzk auf seinen Thurm zu Dienne; in dessen Rauch undFlammen verlor er unerschrocken das Leben"). Hilpc-richs Tochter Sedeleube weihete sich gottesdienstlichcrLebensart und stiftete bey der Stadt Genf St. VictorsKirche'?). Aurelian , Gesandter Chlodwigs, Königsder Franken, bat für seinen Herrn um ihre Schwester,
10) S. die. Briefe Giboniuö und c>-z-. 7«,Geschichtedieser Zeiten.
n) //>„. im i 4 ten Buch, »ach der von Muratori ge-brauchten Handschrift. . Die Grabschrift Valentins,Bischofs zu Cur (Hottinges l. <K. 2,8); gehört hieben
«biecü» ^iii t'iigit ozieo, »uilatacsiie UAmioa,
pracmia multa svieu» : IVoc tiincris ictmn ü>:»lil, ovans
csui )iecir oslra bonis.
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' z) E b. dies. und bey Sp 0 n eine (neuere) A »fsch rift.
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