Wotilde. Gondebald bedachte, daß der Fränkischevöllig jh^s Vaters Erbgut fordern würde; darum er-wähnte er die Nichte, ^keinen Götzendiener zu heura«<,lhen>;b)." Aurel'an aber kam verkleidet in ihre Woh-uung, erinnerte sie an ihre Acltcrn, lobte ihr den Hei«
Unsinn des Königs der Franken , und macht? ihr Hoff-nung, Werkzeug seiner Bekehrung zu werden- DaUahm sie einen Ring. Dessen erschrack der König, ih«les Vaters Bruder; doch fürchtete er, sie zurückzuhal-^u- Nachdem Chlotilde den goldenen Schjlling'^l undPfennig zum Ehepfand angenommen, setzte sie sich aufEinen bedeckten Wagen'r), von vier Ochsen gezogen, >
U»d fuhr j„ das Reich der Franken. Auf den Gränzen §v-sie die Getreuen ihres Gemahls, das DurgundischeLand im Kreise von zwölf Meilen zu verwüsten: da'sieRauch der Dorfschafken erblickte, lobte sie Gott Uw die Rache ihrer Aeltern. Sobald sie von Chlodwig Unter den Zujauchzen der Fränkischen Scharen empfan-8en worden, zog Aurelian zu Gondebald, ihre Kostbar«
^iten abzuholen: der König, welcher ihn hakte umbrin-gn mögen, erfüllte aus Furcht sein Verlangen ' 6). Alsüber Alemannien, Arvernenland und Armorika'?) demHeerführer der Franken gehorsam geworden, zog Chlod-wig wider Gondebald in den Streit an Her Ouche', 8): "v,
bahin auch Godegisel, auf Mahnung seines BrudersGondebald, er gieng aber zu dem Feind über. Dergerathene König floh Burgund hinauf. Als er zu2idignon.von den Franken hart gedrängt wurde, begab
Diese Werbung geschah vor Chlodwigs Taufe, zu welcherdie Burguudisch» Priirjcffm viel beytrug.
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*8) Ungefähr zwey Meilen von Diiv»; Mille.