I. Tuch. Achtes Capitel.
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sich sein Rath, ArediuS, ein Römer'8t>), zu demFeind, und stellte vor, „so lang in Burgund mehr als„Ein König sey, so lang werden alle den Fränkischen „Heerführer fürchten; er soll den überwundenen König„nicht »stürzen." Wiederum stellte ArediuS seinemHerrn vor, „er soll der Zeit sich unterwerfen, so werde sie„ihm günstig werden " Da versprach der König derBurgundionen, dem König der Franken Steuer zu ge«ben und in Kriegen sein Mann'v) seyn. Er gab zu,daß Godegisel nicht nur Besannen, sein Erbkheil, undGenf , welche Stadt er ihm gegeben, sondern auch Vi«enne, welche er erobert, ruhig besitze. AIS nachmalsroi die Franken ihre Kriege an entfernten Gränzen führte»,und Burgund fremde Herrschaft ungern duldete, waffneiesich Gondebald mit Beyfall deS ganzen DolkS wider Go«degisel- Da er ihn zu Vicnne belagerte, sandte dersel»be, bey entstehendem Broimangel, die, welche nichtKriegsdienste thaten, anS der Stadt: von einem dersel«ben, welcher in den Wasserleitungen gearbeitet, wurdeGondebald durch letztere in die Stadt geführt; Gode»gisel in einer Kirche erschlagen; seine Räthe und Her«ren^o) starben in Martern. Die Fränkische Besatzungwurde Alarich , dem König der Westgokhen, übcrlie«sert; Gondebald machte mit ihm einen Bund. DieseThaten behauptete er tapfer; Chlodwig schloß diesen> , Krieg wider einen Fürsten , welcher auSwärtS nicht
furchtbar, in seinem Lande unüberwindlich schien").
Die Macht Zur Zeit aU der König der Franken die Alemannenunterwarf, wurde die Wüste um Aventicum und alles
ISb) locunclus in faliuli», tuen»»» in consilii« , iutlu« iuilicio c'
i» eoi»,ni«8ionii>u!j tiUcii«. Liißt sich ein Staatsmann besser le^ben, als hier ArediuS von Toro mach.
19) IVIiles; in kj,ist.
20) Kvninrcs;
ri) Eben ders. . und