12- 1. Buch. Achtes Capitel.
»
Sir reich schlief; da sandte der König seine Diener und liestihn umbringen. Als dieses Köniss Dietrich hörte, ent-zündete sich seine Rache; da er schon sehr alt war, setzteer Tolorik zum Fcldhanpkmann der Ostgothischen Scha-ren. Burgund erschrak; König Sigmund, des Jäh-zorns reuig, stieg von dem Thron, suchte Gnade beyGott und floh nach St- Moritz im Wallis . Auf dieseNachricht erwachte in der alten Fränkischen Königi"Chloiilde die langunterdrückte Rache König Hilperichsihres Vaters. Vier Könige (drey waren ihre Söhne)regierten in dem Lande der Franken - Diese ermähnte ste,der schwachen Hand König Sigmunds, dessen Vater ih-ren Großvater erschlug, dessen Erbe zu entreißen- DreyKönige (den vierten"') begütigte Suavegotha, Sig'munds Tochter, sein Weib), drey Könige, ihre Söhne,gehorchten ihr. CHIodomir von Orleans , Chlotar vonSojssons, Childebert von Paris , schlössen einen Vertragmit König Dietrich von Italien, Burgund zu theilen,oder um Geld über den Preis der Eroberung sich zu ver«gleiche». Die Lstgoihen zogen über die Alpen , dieFranken das Land hinauf; Sigmund wurde bald geschla-gen, als der sich selbst verließ ",'d) 7 doch stritt seinBruder Godemar unverzagt und klug; die Macht wandteer wider die Franken ; dem Tolonik ließ er, was dieser
sre eingenommen. Endlich wurde in S- Moritzen Stift Kö-nig Sigmund gefunden; 'er verbarg sich in geistlicherKleidung unter die Bruder. . Aber er wurde verra-,then"'--) und nach Dr/eans gebracht; sein Unglück trug
121) König Dietbcrt in Australien hatte eine andere Mutter.i2ii>) Man sagt, er sey durch die längstigeudc) Audacht.schvnsi» bewogen'worden, mit seinen Söhnen und acht Gefährtenin den Einsamkeitc» des VerosscbergeS Gott , Ruhe und auchwohl Sicherheit zu suchen; schon habe Godemar das Reichübernommen. Beredt bey Halter Bibl. M, 58 s.
12>c) LIii-tstianiüsinE rex, MgPu» <s»i inuliori« siclei ;>NjN>te>
Sighard's Legende S. Albanö, im
Wer.. IV,