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1/1825 (1825) Von des Volks Ursprung / durch Johann von Müller
Entstehung
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151
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Geschichte der S'chweiz. »b»

^org urplötzlich eingestürzt, nicht nur dessen Burg und8lecken mit allen Einwohnern zerschmettert worden, son-dern der ganze See, größer noch als jetzt '°^), schnellhoch gestiegen alle alten Helvetische» und Römi-

schen Orte, alle Kirchen, das Volk und seine Heerdengleichem Augenblick verderbt, bey Genf die Brücke^rissen, und mit unwiderstehlicher Gewalt und großemUntergang der Einwohner in die Stadt gekommen- Ausdiesen, Unglück stieg alles langsam em.por>

l-encvaaum, molina» er kiyminvs, »Im «leiecir, el Oe»s»aelviretei« j»^re««»» ^lui-e» domine« inrurkscic, Kei-

»er der Alten (aber wir kennen nur die Poststraße aus den letz-ten Zeilen der Kaiser) erwähnt Taurctunum. Der Temeni-sche Thurm darf einem hier wohl nicht einfallen. GelehrteGeographen haben hier an Vai-liüwv)- gedacht, und die Epo-che des Zufalls finden wollen, durch den sich die Rhone eineVicrtclineile weit unter die Erde verliert: welches aber fast un-möglich hierauf gehen kann. Sollte Taurctnnnm unten an demGebirg bey Melllcraie gewesen und untcrfrcsscn worden seyn?dort ist der See nun bis ->oo Klaftern tief. Gegenden im un-tern Wallis , wie man aus dem Bergbruch bey Zwornesteht, sind solchen Zufällen ausgesetzt. Der Bergfall konntedie Rhone aufhalten und die Gewalt des angeschwellten Stromsplötzlich den See steige» machen. Aus dem l^oi-i - Vuwis, ausvbangcfuhrtcm, wo nicht echten, doch alten Dergabungsbriefa» St. Moritz ist erweislich, daß lvi-ricm-ium. Valll-n««- auchdamals sich weit hcrniitcr erstreckte.

* §) Wen» die Zahle» bey MariuS richtig sind. Die IahrS-ieit macht einen Unterschied von vielleicht zwölf bis fünfzehn

>?uß stta), ilrscrchri'on ok rlia labe ol Osnvva).

Beym Anblick dieser großen Fläche scheint die Wirkung so"»es Anfalls kaum glaublich; aber so sind Baute» im See beyGenf denen zu Pille-neuve am andern Ende und umgekehrtbemerkbar und schädlich. Wie viel mehr ein Berg!

Es „lag angemerkt werden, daß weder MariuS noch CäsarMehrerer Brücke» zu Genf gedenken. Sollte die Insel noch"seht gewesen seyn? So wären die Römischen Trümmer, wel-che auf derselben auSgegrabcn worden, zu Befestigung ihrerGrundes später von den entgegen liegenden Ufern hingefahrenDoch die Brücke wäre fast zu lang gewesen-