AlleS zeigt an, daß Helvetien, welches vor Alterszwölf Städte, vierhundert Flecken und über drikihalb«hunderttausend Einwohner halte, damals sehr wüstelag- Es ist äußerst schwer, nach großen Unfällen die«sem Land aufzuhelfen. In langem sichern Frieden, ingroßer Freyheit von allen Abgaben, mögen sorgfältigeHausväter den unfruchtbaren Thon und Schutt, wel«chcn die alten Wasser zurückließen, mit einiger gutenErde bedecken; an wenigen Orten ist sie einige Schuhkief>>>): ohne diesen Fleiß der Hausväter, ohne einenAufwand, nur in Freyheit möglich, würde das also ge«schaffene Land bald wieder von Alpenwassern in dasDellmeer fortgeschwemmt werden, die ganze Schweiz endlich nackte Wüste; schon werden an vielen Orten diehohe» Gebirge von Erdreich mehr und mehr entblößt.Jene Kriege des Burgundifchen Adels wurden nicht indiesem Land, oder von Wenigen gefüyrt; aber sie zeigendie Freyhcitsliebe der Wiederherstellet. Jedes kand istdvn der Natur zu eigenthümlicher Kunst bestimmt: Assy-rien für Genuß, der Griechische Himmel zu feinen Ge«kühlen, Rom zu» Herrschaft, Germanien zum Krieg,u»d Helvetien zu stiller Freyheit, ohne die es nicht seynkönnteDaher blieb dieser Geist in den Burgun.dern von der Aare bis an den Jura, jenseits lernten siegehorchen.
So lang im Reich der Franken mehr als Ein König,. Alemanni«luar, wurde das Alemannische Helvetien und Rhäticn- sehes.kand von den Königen Austrasiens durch Herzoge und^," ^
e*») «lirzi. Ilelvet. , jirsek. Mail hat es um 1771
sesche», als, i» Gegenden des Hittenlandes, KornmangelFeldbau veranlaßte-
*") Alles noch; nach dem Einfluß der übrige» Ursachen mo-diflcirt.
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