» > 6 a > l Buch. Neuntes Capitel. '
> tiens'^r), diese j„ der Kammer zu ziehen: den Anlaßnahm Placidus, dem Präses viele Ungerechtigkeiten frcyvorzuhalken, und wurde dafür ermordet. Bald nachdiesem ertrank Victor; seine Söhne, durch den Zufallbestürzt, gaben Sigberten viel Gut für die Ruhe seinerSeele; so daß Disentis an Einkünften und Leuten'reich ward.
Zu Arbon aber vernahm Gall von dem DiaconusHiltibald, der auch Jager war: „in den Wald ob dieser„Burg, an den Flüßchen Lteinach und Nigrach, an dem„Fuß zweyer Hügel sey eine kleine Ebene; von da stei«„gen Berge hinter einander höher und höher, endlich„zu Schnecgebirgen empor; aus den Flüßchen und ei«Gallen, „nigen Brunnqnellen laden sich Taren, Wölfe , wilde
„Schweine." An diesen Ort zog der Greis, uud >Mang mit andern Freunden verließ chn nicht. Unweit !von einem Fall der Cteinach bauten sie Zellen und pflanz«ten einen Kohlgarten. Sie weideten eine kleine Heerbe, ^bedienten sich selbstgemachter Fischernetze, und fällten >Gewild; hicdudch zähmten sie die Gegend- Graf Taltv, 'Kämmerer des königlichen Hofs, schenkte sie ihnen. Indieser alten Zeit wußten die Menschen wenig, aber allesNothwendige; was die Natur fordert, gab sie allcnthal« 'den. Zehn Jahrelang lebte hier Gall. Die Verwal«tung des Hochstifts Costa»;, welches vormals'in der
17z) Die Begebenheit ist voi» I. eia. Aber Victor der Erste(doch siehe nute» Cap. x, -rs) hob an zu regieren im 2 -s tv; Victor der Dritte lebte 720. Aus Irrthum, weil oft ein Stillunter dem Name» seines Heiligen personiftcirt wird > mag >"S. SigbcrtS Leben versetzt worden sei)», was um 720 seinemKloster begegnet. ^
174) Auszug der Legende in Porta inst- relormar.r. I.
17s) Der erste zuvcrläßige Bischof ist Bubuleus, im
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