als die Kirche mehr und mehr gewaltig und reich-begütert wurde, ereignete sich, daß, da große Seelen»nnier selten sind, viele Bischöfe über dem Anfälligendas Wesentliche versäumten, und gewöhnlicher Geiz nach^uk und Herrschaft empor katn.
Vordem folgten die 'Mönche willig dem Ansehen derBischöfe, nachmals besorgten sie von fremder Dermal.
Uebervorkheilung. Die Mönche zu S- Gallen sa>sehr ungern, daß der Bischof Sidonlus zu CostanzBeystand einiger Grafen das aufblühende Klostermncr Aufsicht unterwarf »?). er'gab ihnen Fremde zuhebten und setzte Layen über ihre Güter; sie aber, den^cedünioniern gleich, waren je genauer im Gehorsam,^esto begieriger nach Herrschaft- Endlich versprachen sieEhrlich em Pferd und eine Unze Gold an das Hochstift;Dieses von dem König bestätigten Anskaufs wollteBischof ihnen keine Urkunde geben, weil sie sich wei-sen einen seiner Neffen zum Abt anzunehmen. Acht!"'d dreyßig Jahre trachteten sie nach Selbstverwaltung;^ abgesonderter die Menschen leben, desto fester steht^ Sinn auf eine Sache. Kaiser Lüdewig hörte sie wi.den Bischof; dieser, welcher eine Urkunde anführ-die man für falsch hielt, überreichte durch einenMißgriff an derselben Stelle den Bcstätigungsbricf des^"skaufs; da küßte der Kaiser das Zeichen seines Da.
e§ küßten dasselbe die Getreuen, der Bischof abck
ge cssib. monsst. 8. 6.; «1>- Unter den
^tten, welche Sidonmü U>m Schaden S. GallciiS den Grafenücgede», ist Uznach , vrinlml,«, und Andclstrigcn, ^nwlvinZaswl Gau Affa, und au derThur; Urkunde Äg. Ludcwigs
'"r S. Gallen 854 ).
Die Urkunde ist vv» 78 «, Aachen , Marr-;^ in einer sehr^Ukiwi, Sammlung der Sangallischeii Freiheitsbricsc.
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