Dessen Ver-hältniß zumLeu eschenKeich.
226 I. Buch. Zwölftes Capitel-
doch beduug er, daß drey Tage lang in allen Gemeine'gebetet werde, auf daß weder er noch sie in ihrermen Absicht fehlen, und auf daß Mißvergnügtehaben sich anzugeben ^). Als dieses keiner that, ""klar daraus erhellte, daß in ganz Burgund niema"mißvergnügt war, wurde von Aurelian , Erzbisch°k ^Lion, König Boso gekrönt; er schenkte die Insig'"*seines, Reichs an S- Stephans, des ersten Märtyrer*Kirche zu Lion. Das Recht Königs Boso war g^dem Recht König Pipins, nur das Glück seinesscs geringer. Dieser Abfall der Burgunder war AnfEder Zertrümmerung der Karlowingifchcn Monarch'*'nach kaum zwanzig Jahren verloren die Karlowi»§*Italien ; nach wenig mehr als dreyßig Jahren wähl"die Alemannen, die Sachsen, Ostfrankcn undeinen andern König; in dem hundert und achtennach der That Königs Boso wurden die Enkel Kat'des Großen auch des Namens der Könige vonreich beraubt. In dem dreyhundcrt fünf und vierl^sien Jahr-, nachdem die Franker; Godcmar, den lcß^König der Burgundionen, um sein Reich gebracht, ^koren sie die Oberherrschaft über diese Nation, kaum 0den sie nach sechshundert Jahren dieselbe wieder *
worden 6v). «