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296 I- Buch. Zwölftes Capitel.
war Herzog Herrmann der Zweyte zu Schwaben Man glaubt, auch Voso, Statthalter der Herrschaft v°»Sgz Alles, sey dieses Königs Sohn gewesen ?4-). AlsK»»'rad starb, hielten die Burgunder, wie vor sieben u»dfünfzig Jahren, einen Tag zu Lausanne , und wählte». König Rudolf den Dritten, seinen Sohn
Der neue König war trotziger und verzagter Gemüthsart und weibischer Natur ^ 44 ). Er unternahm, ei»^Herrn sein väterliches Erbgut abzunöthigen Z4,). Scl^Unternehmungen heißen bey unö Herstellung des königlüchen Ansehens denn wir vergessen, daß die Kö^'ge nicht Eigenthümer, sondern Verwalter des Landesunter den Gesetzen sind. Als die Großen dieses hörte»/sie, durch deren Willen Rudolf König war, bedachten ^die Gefahr solcher Beyspiele. Alle Gewaltthätigkeitan mit gerechtem Schein "7), worauf sie furchtbarst
311 ) Nach Chokier (lürr. än vaupli.) heirathcte Verberge»»^Herzog Herrmannü Tod (iooi) eine» Grafen von Dic»»^und in dritter Ehe den Herzog Heinrich von Burgund (st- ss"*testcns ro»z). Schon die Zahlen zeige» au, daß Choricr ^bergen, Tochter Odo'ö von Vienne , Heinrichs Gemahliu, »"unserer Burgundischcn Prinzessin verwechselt haben muß. Un^te Kinder Konrads waren: Vurkard, Erzbischof zu Lion; ^thildc, Gemahlin ValdwinS, Grasen zu Flandern , und Ger^frieds, Grasen in Ardcnne; Willst, Geinahlin Ratburns,fcn zu Vienne . Siehe s««-»,, r. u, nsi.
342) LL,on. Ä» ^a»/. Seiner gedenkt auch u'L/l>«»«> ^
rc§no öuiAunäi«,: lrune/urauae.
343) Urkunde Ion; n. 0 -.
344) IVIuIli» er ell'oeniiniUus ; />/,,»«,. Billig wird vonBischof Hugo zu Lausanne für eine» Sohn seiner zweytenmahlin aus der ersten Ehe, und nicht (mit u°c»s«) füreigenen Sohn gehalten-
34s) //«/»Äs»»,, oz». o-/Äa,e., senior., r. I. '
346) koumons l» la oooroone; Rcductioiieir.
»17) Siehe Cäsars Rede im Sallust, L. 6aill,'n., undder edle Weise unserer Zeit, Herr Geheimer Rath