I. Buch. Zwölftes Capitel.
starb, und Ludewig von Osifranken der nächste Erbe lv"k>es kam ihm zu statten, daß Karl der Dicke Boso mit A*'lcs belehnte, und Otto der Große den unmündigennig von Burgund in seine Gewalt nahm doch
diesen Sachen war mehr Schein als Grund:weil das Lotharingische Erb nicht einem einzigen Drude*Lothars zukam, und, wenn es vertheilt wurde, dielilchen Länder na'ürlich bey Frankreich bliebenZweytens ist von Karl dem Dicken schwer anzugeben, *er in diesen Gegenden als Regent von Frankreich inMinderjährigkeit Karls des Einfältigen, oder mit eijl^ner Macht herrschte Drittens gab die von
geübte Gewalt eben so wenig ein Recht, als wen»Ungarn und Araber in Burgund hätten regieren wdi'len Las Land war ein Eigenthum seiner EiniE
aast») Auchdatirt Otto III , vza, i» ti»il»is ir«»«»», impei'iiVUI» t,»i vocoiin- (Pcterlingcii);
bey Lcr. IV I, IV.
37 7) Wie denn die Könige zu Ostsranken Italien eingenoniMt"-37«) ü„d wenn seine Oberherrschaft in ArleS von der Ka>!^würde herkam, so folget hieraus, daß Odo billig hätte aufd*"Schirm des Kaisers rechnen dürfen; sintemal die alte H"h" ^von welcher durch das Mittelaltcr hin Svur ist, kcineSwkS*in dem Sinn den Kaisern gebührte, daß dadurch diethumsrechrc der andern Fürsten oder die Gcwohnhoite» ^Nationen eigenmächtig ^umgekehrt, sondern auf daß sie Mwürden durch »»parteyische, uneigennützige, und alod«"heilsame, kaiserliche Majestät.
37«) Die Urkunde fehlt, mit welcher König Heinrich lRudolf dem II ein Theil des Alemannischen Hclvcticnsgab; wenigstens für dieses mochte Rudolf den Teutsche'"„igcii pflichrig geworden seyn- Aber man weiß nichc»mchrcree? und ob er nicht eben dafür jene Alemannisch*^,gcnv bekam? Wenn wir es auch wüßte», ehe gesagt >»"' ^könnte, daß Heinrichs II und KonradS II Unternchm""^^rechtmäßig'waren, so müßte gezeigt werden, daß die ,der damals oder sonst eiiigcwilligct, ihre Nativnalrcchttgeben- Kein damaliges Volk, in diesen Gegenden,