Enkelin Otto Wilhelms^)) begab sich Reinold mitErhard nach Solokhurn, und erkannte den Kaiser als
Landes König'4); es gehorchten ihm die Völker vonden Ufern der Tiber bis an die Eider. Von dem an re»3'erte Reinolds Geschlecht lang ruhig über viele GroßenUnd ihr Volk auf beyden Seilen deö Iura^e). In den^l'sten wurden Klöster gestiftet, auf den abgetheiltenHerrschaften Burgen gabauet; um die Schlösser und Klö-ster entstanden Dörfer und Städte.
Zum andern Mal / nach der ersten Freyheit und nachdein Römischen Kaiserrhum, erkannte in Helvekien und^hätten das ganze Volk die Obwaltung eines einzigenHerrn. Zuerst hatten die Burgunder und Alemannen^gesondert unter ihren Anführern gewohnt; hierauf als ,d^S La„d unter die Merwingischen Könige kam/ blieb esMischen Burgund und Australien getheilt/ bis der Haus-^eyer Warnacher die Königin Brunhildc verrieth; als-dann feigen mehr als zweyhundert Jahre allgemeinerHerrschaft von den Zeiten des Zweyten Chlotars bis aufd>e Landestheilungen durch die Enkel Karls des Großen;^vrauf nach vierzigjährigen Verwirrungen im königlichenHause bey den Burgundern die Gewalt Rudolfs entstand/^der das Alemannische blieb unter Ostfranken/ bis Hein-rich der Dritte/ König der Teutsche»/ Burgunder undLombarden / Kaiser von Rom / die oberste Würde in denbristen und in den schönsten Ländern von Europa in sich^"einigte. Unter allen diesen Königen wurden im Hei-^tischen Land auf allen Hügeln Burgen/ vielfältig Mün-
Agnes von Hochburgund, Gemahlin des vbgcdachtc» Gra-fen von Pviticrs, Wilhelms des Grvsten, hatte die Kaiserinihres Namens geboren.
ior?; Tschudi >045.
Die Beweise der Herrschaft Hochburgundischer Grafen imLand Helvekien sind von dem an zahlreich, aus der Zeit OttoWilhelms ist wohl keiner. ' Der Kaisir mag diese Verwaltungdem Grafen Reinold damals aufgetragen habe».
s