I
Die Kriegerw, Kaiseru. Papst.
3,4 I. Buch. DreyzehnteS Capitel.
ster und auf den Feldern Meyerhöfe gestiftet und mitRechten versehen; so daß mehr und mehr in.der grause»Wüste Höfe in Dörfer, und Geschlechter zu Völkerschaft ,tcn wuchsen. Unter so vielen Fürsten blieb die Freyheitunversehrt, weil über bewaffnete Völker der höchste Nameohne Soldaten keine willkürliche Macht giebt, und keinKönig sich unterstand, den Aeltern die Kinder, dem Land'mann seinen Sparpfennig, und geistlichen und weltliche"Herren ihre Güter und Rechte zu nehmen.
Anderthalbhundert Jahre saß auf dem Thron desTeutschen Reichs mehr als Ein großer Mann, kein trä»ger oder schwacher König: daher blieben die Große»unterwürfiger als in Frankreich ; die Kaiser wurden vorallen europäischen Fürsten durch Klugheit und Muth anLand und Macht groß; die Wiederherstellung eines allge'meinen Kaiserthums mochte nicht unmöglich scheine»-Gleichwie die Gefahr einer so unnatürlichen") Verfas'sung in spätern Zeiten durch den Arm Gustav Adolphsund König Wilhelms Büudniffe abgewendet worden, fdwurde damals vor dem Teutschen Kaiser Europa durchden Papst bewahrt,
Alle Kronen Kaiser Heinrich des Dritten trug sei»Sohn gleiches Namens- Mann könnte Kaiser Heinrichden Vierten dem König von Frankreich Heinrich demVierten in einigem vergleichen. Beyde waren Helden'müihig und wollüstig, beyde mußten sich vor den Päpste»
,6) Hiemik wollen wir gegen die schönen Träume von einer all'gemeinen Republik unter einem Präsidenten, der ganitnrlich, wie der einige Gott über das Weltall , so er überalle Staaten, wache und walte, uns in keinen Streit ei»'lassen, sobald ihre geistreichen Verfasser einen Präsidenten wMscn, so Icidenschaftsrei) wie Gott . Bis dahin scheint eine derUniversalmonarchic sich nähernde Verfassung des gemeine» Wc'seng von Europa der gewisseste Vorbote des allgemeinenfalls,