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I. Buch. .Vierzehntes Capitel.
Genf , Ferner kämpften Recht und Gewalt um. die obersteMacht über Genf . Da die alten Städte, der Sicbrr-heit wegen, meist auf Hügeln erbauet worden, von wcl-chem sie sich in die Ebene ausgebreitet, wurden oft hoheOrte in ihrem Umfang'8«) der Freyheit gefährlich; dieEinwohner des untern Theils betrachteten eifersüchtigdie obere Stadt's"). Als Arducius in abgelebtem Al-ter dem Fürstenthum und Hochstift vorstand, befestigteGraf Wilhelm von Genf'?') ein Schloß in den obernGegenden der Stadt. Es widersetzte sich dieser Unter-nehmung der «reis; der Erzbischof zu Tarantaife legteden Dann auf diesen Bau'?«). AIs aber im HochMNantellin auf den großen Arducius folgte, wurde un-vermeidlich, den Graf bey dem Kaiser anzuklagen: derGraf entwich von den kaiserlichen Hof; darum wurdeer als des Reichs Feind geachtet, so daß die Lehen dekKirche an sie zurückfallen, und Wilhelm den Schaden
" um zwanzigtauscnd Schillinge'»büßen soll's4). Inr
Lauf dieser Unruhe fiel plötzlich auf alle Christen derSchrecken Ealadins des Curven'^), Sultans von Ae-
rr»)
i9o) Zu Genf werden schon in der Urkunde ii«» eiviras undVilla unterschieden. 6iw und I-UL8 dassv» sind noch die he-kannte Abtheilung.
ioi) Nach Giiichenon's Gcschlechtregister hatte A»i<udcus, welchem der Herzog von Zaringen die Vogtcy in Gensgeben wollte, einen Sohn gleiches Namens und einenBruder Namens Wilhelm. Jener hinterlieii eine Tochter,Frau von Ger; dieser war Stammvater der folgenden Vesi^zer der Grafschaft Genf durch zwey Söhne Humbcrt »"dWilhelm II.
isr) Spruch zu Air durch dp» Erzbischof zu Vien»e,
ii8»; ap-
19z) öolicloe.
is'>) Kaiser Friedrichs Urk-, Cafal, nsS; zweyklärnngen cb. desf., Mühlhausen , eo<1. ; idiU.
iss) Bohaeddzn, im Leben des Malek e» Nasr Abul Mo<daffar Selah - ed - din Joseph.