/,e>4 I. Buch. Dier zehntes Capitel.
zog er in ihre» Krieg Denn so sehr verlor büs
geistliche Amt seine' schuldlose Natur, daß ein Abt vollS- Gallen am Tag des Versöhnungstodes Mannschaftanführte, um die Burg Forstet ^u entsetzen "k). Da-durch geschah, daß, obschon er an.Rang und an Gutviele der Großen übertraf, der Verfall seiner Macht be-reitet wurde; keine Regierung ist stark, welche sich vonihrem ersten Grundsatz entfernt.
Vascl. Unter den Städten, deren in allen Landern vieleaufhlühcten, wetteiferten mit Freyburg und Bern im Ro-manischen Land Genf und Lausanne , in dem TeutschenHelvctien Zikich und Bafel. Die Bürgerschaft von B«'sel begehrte billige Gleichheit in Verwaltung desmeinen Besten. Sie war nach den vornehmsten Hand-werken in Züufie abgetheilt, weil sie den Fortgang ihr^
< Wohlstandes glücklichem Fleiß in Gewerben zu dankenhatte Dieser sehr allgemeine Umstand gab uüscrn B"l'gerschafkeu zugleich billige, gewissermaßen jedoch be-schränkte Gesinnungen. Der Heldensin» der Landbesi?zer gab in den meisten und wichtigsten Zünften des al-ten Roms dem Plan großer Unternehmungen U.bergt'wicht; unsere Zünfte wurden denen des griechischesVolks ähnlicher, nur weniger außerordentlich zu Gute«»und Bösem. Zu Basel rathschlagken über das gemeintWesen unter den Bischöfen vier Herren vom Rillersiand,und aus den alten guten Geschlechtern zweymal so vielachtbare'") Bürger; dieser Senat wurde aus des
20,4) Tschudi 1202, ,20z.
26s) Eben dcrs. >20«. Seit S. Gallen mehr ritterlich ward,verschwand jene alle Blüthe der Litteratur.
a«5l,) Dieses nahm ab, als Abt Rudolf von Gütingen, d»>^Verschwendung, seinem Bruder und, nach ihm, sich d^Höchst,fts Cnr wenig dauerhafte Verwaltung erwarb; 6'tsall. >22». ff.
«66) Rmst>w»; nicht weil ihr au Zahl acht waren; der Mwewar auch anderwärts-