Geschichte der S chweij.
niemand ihn hinderte den Fleiß zu üben, welcher ihm dieMittel dazu gab''). Es ist ein großes Hinderniß desFortgangs der Menschheit, wenn hierüber ein Standdem andern Gesetze vorschreibt, und republicanische Der«fassungcn können kaum dann sich vor diesem Dorwurf be«wahren, wenn sie einen Senat haben, welcher nicht ge«Nöthiget ist, mehr dem Bürger zu schmeicheln, als für /den Landmann zu sorgen"). Schon um diese Zeit woll« .wn Handwerker die Acbtissin beym Fraucnmünster nöthi»gen, ihre Arbeit ausschließend, nicht weil sie die bestewar, sondern weil sie von Zürich waren, vorzuziehen'?).
schiebt aus der nicht ehrenhaften Ursache, daß republieaiiischcHauptstädte »ach so viele» Geschlechtaltcrii den Stadtgeist»och haben, und nicht wissen den Staatügcist anzunehmen-Vieles kann entschuldiget werden; daß aber nicht wenigstensdie Zahl der bürgerlichen und regierungsfähigen Geschlechterin jeder Stadt einmal festgesetzt wird, so daß die Stadt ausdem Land allezeit erneuert würde, daß diese, einem jeden dieHoffnung lassende, Verordnung nirgends gemacht worden (seit«her, zu kurz vor dem Untergang! wurde sie zu Bern gemacht),darüber bleibt Regierungen die Wahl, ob sie lieber einer gro»ßcn Vcrnachläßigung der Freyheit ihrer Nachkommen, odervligarchischer Absichten beschuldiget werden wollen. ES wariu Bern in hundert und zwanzig Jahren von den Bürger»familien die Hälfte auSgestorbcn, und noch schien vielen vor»eilig an die Annchmung neuer Bürger zu denken; zu Luecrn,iu Frcyburg waren noch ov, noch ?o rcgicrungofählge Ge»schlechter, deren Gesetzen die übrige», und große Landschaften,gehorche» sollten.
Welches der Zunftgeist nicht gestattet.
^) Gleichwohl sind Senate, welche» keine Zunft zu befehlenhat, und welche nach den runftmäßigstcn Grundsätzen dieStaatSwirthschaft führen.
Urkunde des römischen Königs Heinrich; //«<».iizicc. 'Ligu,-. Der Frauen Münster litt auch durch die Käst»Vogte (prEuras ^(lvoaaco, »m) so, daß unaufhörlich Aus»kunftmittel gesucht werden mußten: darum einschlug sich derBischof zu dessen Erleichterung des KirchensatzcS zu Altorf ;
Uri wurde durch einen Vicar versehen, die Einkünfte zur Tafelgezogen. Verhandlungen der Aebtissitt Zudcntaund Bischofs Heinrich ruzo und -ta.