L6- I. Buch- SechszehnkeS Capitel.
thum seiner Düker "4), das Zäringische Erb GrafWerner, sein zweyter Sohn, welcher zu Burgdorf wohn-te Vater Graf Hartmann des Jüngern
Die Landgrafschaft an dem östlichen Ufer der Aare gabensie an die Grafen von Buchegk zu Lehen. Den Bürger-schaften ihrer Städte ertheilten sie Freyheiten und Ord-nung.
r.Frcyburg. Zu Freyburg heilen die Grafen im Hornimg,May und Herbst, besonders über Eigenthum und Lehen-sachen, ihr Gericht, gemäß den Rechten der Bürger oh-ne einige Uebung willkürlicher Macht. In eines Bür-gers Haus mochten sie nicht kommen wider seinen Wil-len. Die Gesetze bestimmten die Grundzinse '*8) „ndBußen fein Bürger gab Zoll als für Kaufmanns-
waare ''O). Sie steuerten zu keinem Krieg; ausgenom-men wenn der König zu einer Heerfahrt mahnte. Dannnahm des Grafen Amrmann von jedem Schuster den be-sten Schuh nach dem allerbesten, von jedem Schneiderdie beste Hose, von jedem Schund vier Hufeisen, und
124) Ruh», desselben bey^Tschudi >227. Ulrich, des Grafen Bruder, wurde Bischof zu Cur, 1233 — 7.
i-s) Werners Berg ab» ugSb rief an Trüb und Rügg-sau, datirt von. Schloß Burgdvrf ,220. Wenn (Urk. Äs.Friedr. ,235) Egen von Hohcuurach Burgdvrf »och ,23sder Herzogin vorenthielt, so betraf dieses die Stadt oder ei»gewisses Einkommen.
>rt>) I,o»ae intloli5 ; Urkunde 7237 , //--'-'S. Wer-
ner war gestorben.
127' Handfeste der Bestätigung ihrer ursprünglichen Freyheit,von: 2z Iun. 1249, durch beyde Grase» Hartman».
12z) Zwölf Pfennige von jedem Haus; Zinse von liegende»Gütern,
129) Eine damals billig allgemeine Vorsorge. ES war in »uscraTagen eine oligarchisch regierte Republik , wo niemand als disRichter wußten, vo und wie die Gesetze die Buße» bestimmt,und wo die Gesetze selber geheim waren.
iao> Selbst Priester, Mouche und Ritter mußte» verzollen, waseiner kaufte, um es wieder zu verkaufe».