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//Erdreich jenseit der Aare um eine Brücke anzustützen,//bis wir daselbst eine Wiese kauften, worauf die Bür.//gcr mit gemeiner Hand unternommen eine Brücke zu/.bauen; da sie mitten im Strom waren, sandte der„Graf zu Kiburg sein Verbot; wir, die Waffen in der„Hand, fuhren an dem Bau fort; der Graf bewegte sei.„ne Macht. Zu derselben Zeit war Bern an Volk noch„schwach. Da stand in unserer Verlegenheit einer auf,„und lobte den Heldenmuts) Peters von Savoyen; die.„ser junge Graf war vieler Prinzen Bruder und halte,,geringes Gut-?')- Also, ihn zu unserm Schirm zu„berufen, giengen zwey Herren in Mönchskutten über„die oberländer Berge nach Chillon . Ihn erfüllte u».,,ser Zutrauen nzit Vergnügen» schnell war er bey uns-„Bey dem Graf zu Kiburg , dessen Bruder sein Schwa.„ger war, nahm er unserer Stadt sich redlich an, und„beredete ihn zu allem. Don ihm kam er zurück nach
geraume Zeit vorher zugetragen, oder später ist als irsr. ESist eine Urkunde 121-« wegen des Zehnten zu Künitz von ei-nem VHUcricii« -(Ullas— Vjrce»I)ur^» 8 i 8 , an t>e» Grase» vv»Kiburg und Herr» Peter von Savoyen (welche Verbindungder Sage günstig ist); aus der aber wir nur die oben angef-
Worte Uogv»«ri>>8 >»ile», noslcr ininiskerislis, oliin Sllvooatüs
in haben; nach aller Wahrscheinlichkeit könnte sie vie-
les aufklären. Gewiß ist >- keine Spur, daß Bern sich derEroberung des Grafen widersetzt; der Zug nach Lausaune >r»oWege» der Bischv/Swahl ist in seiner Verbindung und seinemGeist nicht genug bekannt, und geschah vor den Thaten, wo-durch Peter die Eifersucht vder Unruhe der Stadt Vcr» erre-gen konnte; u. ist aus Urkunden 1265 und c-sr erweislich,daß Vern, wenn das Reich ohne Kaiser war, Schirmherr-schaft anzunehmen pflegte: von dergleichen ist aus denZeiten der allergrößten ReichSverwirrung nach Kaiser FriedrichsTod nichts bekannt, weil die Urkunden fehlen: das aber isturkundlich, daß i» eben dem Jahr, als Peter starb, dieStadt Bern einen Schirnihcrrn annahm, nämlich PetersBruder-' Ist es nicht wahrscheinlich, das Peter selbst bis zuderselben Zeit Schirmherr gewesen? S. auch I>l. roi.
Gebo.cn war er r>-or.