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1/1825 (1825) Von des Volks Ursprung / durch Johann von Müller
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491
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Geschichte der Schweiz . §91

schlössen den adelichcn Orden. Die Vorsteher der vierguten Städte'«^) Moudon , Jverdun, Morgcs undNion saßen vor den Gesandten zehn geringerer Städ-te'«;). Der Schluß dieser Versammlung aller beträcht-lichen Landcigenthilmcr und Edlen schien billig Stimmedes Volks der Savvyschen Wadt. Es wurde weder einVorschlag der Stände Gesetz, ohne Bestätigung imfürstlichen Rath; noch eine Verordnung, welche demFürsten gefiel, Gesetz der Madt ohne den Willen derStände'«rv). Denn bey allen Völkern, wo man Frey-heit ehrte, pflegte man um Verordnungen die, welchegehorchen mußten, zu fragen; weil oft eine Verordnungdas ganze Glück des Landes verändert. Kein Zwcyspaltwurde durch die fürstliche Obermacht entschieden, son-dern durch die Generalstaaten von Savoyen, oder'«tc)durch des Kaisers höchste Majestät'^). Auf diese ge«

hicbcy, doch ist alten Rödcl» in später Abschrift ohne Nachtheilfür den Hauptinhalt manchmal etwas beygeschriebc» worden,Einige Auslassungen, die Herr von Müllinc» mit Recht rüget,sind schwer zu erklären, ehe Urkunden vorgelegt werden, wor«aus das eigene Verhältnis jeder Herrschaft zu Graf Pctcrnoffenbar wird- Nur ist nicht zu verwundern, den Abt vonS- Merilz anf Landtagen der Wadt nicht zu finden; die Wadterstreckte sich nicht jenseit der Vevaisc; und so war Altcnroffunter Welschneuenburgischer Schirnwogtev (unten Cap.XVIII. R. i,a).

»«!,) I,k!, liErn Iinnnc« vilws. Doch ist die AuSschließlichkeitdieses Namens weit »euer-

aus) Die MaudcmcnS 6»<We»io, Itno, die Hauptflcckcn

, Orve, lUnral, t>i'an<Icc»>ri, ^vcncliv, IllonUigni,8lv 6rolx, 8. Dvnw.

r«Lv) Ohne sie kein Teil (iniilc), keine Subsidic, »och Steil«er. Anders war es mit Zolltariffcn, die Jollstätten wurdenwie landesherrliche Doiiianialgütcr betrachtet.

->8zH Bis izgL der Graf das Rcichövicariat erhielt und ninizu Chambery den DbcrappellatiouSrath aufstellte.

»r«) Die Bekanntmachung eines Auszugs der Verhandlungendieser Landständc, welcher nu» keinem Hinderniß unterliege»kann, wäre sehr zu wünschen; sie würde auf die ganze Ge«