Soa I. Buch. Sechzehntes Capitel.
i 2 »z ihn zu befehden. Hartmann um Friede und Verzichtgab ihm noch mehr, eilte aber, das ganze Erbgut vonKiburg und was durch die Gräfin Rickenza -vom iftnzbur-gischen Hause an seinen Großvater gekommen, Heinri-chen von Etahlek, Bischof zu Skraßburg, einem Kriegs-mann von so viel Einsicht und Muth, als Glück, undirir seinem Hochstift unveräußerlich zu vergaben. Damit ernicht von seinem Neffen genölhiget werde, nahm er sichselbst die Macht, seine Vergabung zu widerrufen Z- 5 ).In den Kriegen des Kaisers, seines Paihen, kam Ru-dolf mit andern Gibellinen in den Bann; durch den al-ten Grafen von Lauffenburg wurde kaum erworben, daßzu Muri , in ihres Hauses Kloster, einiger Gottesdienstseyn durfte M^r nach wenigen Jahren in einer
Fehde wider den Bischof zu Basel , verbrannte RudolfS. Marien Magdalenen Kloster der büßenden Schwestern>25» j„ ei«?r Baselschcn Vorstadt^?); deßwegen legte PapstJnnoccntius, welcher die Macht von Hohenstaufcn ge-brochen, durch den Bischof dieser Stadt auf den Grasenvon Habsburg und alle seine Anhänger unerbittliches»aus Jnterdict- Hierauf (wohl zu Aussöhnung der Kirche)that Rudolf die Kreuzfahrt Przemysl Ottckars, Königsvon Böheim, wider die Ungläubigen in Preußen ^ 8),welche wider die Ritter des Teutschen Ordens für dieGötter und Freiheit ihrer Vater in einem fünfzigjähri-gen Krieg waren. Das Glück dieses Grafen, durchviele lebhafte und kühne Thaten weniger vergrößert alserschüttert, veränderte sich, so bald er, durch Widcr-
325) Dergabungsbrief ,2->a, 2z April: (Kiburst,
Wliiterkur, Baden, Ustcr, Windcgk rc.).
3 -d) Urkunde 12 >9; -n In demselben Jahre baut u»bfreyr (lidciua) Rudolf mit Albrecht, seinem Bruder, -Do»"Herrn zu Snasburg, die Stadt Waldohnn Clcwj Frygc^um >44r daselbst Lehrmeister, bey Gerb ert, crl^u» >>ovu-sr 7 ) Brief des Papstes, ,25-,.
328) Möglichst wahrscheinlich »ach lastis p. 29.