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1/1825 (1825) Von des Volks Ursprung / durch Johann von Müller
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509
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Geschichte der Schweif Sog

Fürsten wenig um alte Ansprüche bekümmern , wenn siedie Länder in den Schranken der Gewalt ihrer Vorälternregieren wüßten. Rudolf, da ihm leicht gewesen wäre,in Pressung, Unterdrückung und Vertheilung von Släd-ten und Ländern dem Adel bcynistchen, unternahm, Bür-ger und Landkcutc gegen die Großen zu schirmen- Un-ter diesen waren an Geburt und Macht andere ihm gleichoder größer; die Bürger (deren Gemüth nicht wenigerKricgstugcnd hatte, ehe es von der Gewinnsucht bezwun-gen und von weibischem Leben entkräftet wurde) gehorch,ten ohne Widerrede seiner Hauptmanuschaft, in allerMannsznchk, wovon meistens der Sieg abhängt- AnOrdnung waren sie, durch die bürgerlichen Gesetze schon,Mehr als die Herren, gewöhnt; ihr Fleiß und Handelgab Mittel zu langern Kriegen. Durch de» gesellschaft-lichen Umgang wurde ihr Witz lebhafter zu heimlichenVerständnissen, verstellten Angriffen, vorthcilhaften Stel-lungen und allen Listen, auf welche in den Kriegen die-ser Zeiten und Lander das meiste ankam: ja bey der glän,zcndcrn und gelehrten, Einn'hlung neuerer Waffen fehltdem gemeinen Mann nicht so wohl die Kriegsfähigleit,als der Muth, im Besitz des Wesentlichen vor fremderKriegsgestalt nicht zu erschrecke». Durch ihre Schatzeund Waffen schwächte der Graf, ihr Vogt und Haupt-mann, die Nebenbuhler seiner Größe, und erwarb durchden Ruhm semes Glücks mehr Zutrauen und Liebe, alsder Neid ihm nehmen mochte.

Schon zu Kaiser Friedrichs Zeit hakte sein Vetter,der alte Graf zu Lauffenburg, die Vogtey in den Ländernbchwytz") und Unterwalden ob dem Kcrnwald und sei-

15) Zwar steht -udri'^nsc-, ,'n meiner Abschrift von der N r ku»,de dt- aber der Fehler ist klar. Außer daß der Graf (sidie Urk. »m Veuhabsburg ) in dieser Gegend Gut hatte, weißman, das, Tschudi, 1269, nicht unrecht glaubt, Steinen,Saue! und Art (mit Schwytz vielfältig verbundene Sm) seyn

1. Vogteyüber dieSchwcij(Instandletzterer).