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1/1825 (1825) Von des Volks Ursprung / durch Johann von Müller
Entstehung
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516
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L»S I. Buch- Sieben)« Hutes Capitel .

Schnur eitel Herzeleid machte. AIs er eine Tochter vonMontfort heirakhcke, gab ihm sein Vater die alte Token-bürg und Wyl- Die Schwägerin, durch mehr als EineLeidenschaft unmuthig, erregte den zornigen Sinn ihresManns. Dierhclm verstellte sein Herz, und bat mitfreundlichen Worten, daß Friedrich ihn zu Nengerswylbesuche. In der Nacht erhoben Oieihelms Diener ver-stellten Lärm, und erschlugen, als im Irrthum den Gra-fen Friedrich, welcher jämmerlich seinen Bruder anrief.Da entflohen seine Diener und schloßen die alte Tokcn-burg und Wyl- Es eilte der Bischof zu Costanz, derAbt von S- Gallen, der Graf'zu Kiburg , mit allenGroßen und Edlen des Landes, auf Lüiioburg ";,) zuden unglücklichen Aelkern. Da sprach Oieihelm der Alte:„Der, welcher durch Meuchelmord meinen Stamm ge-schändet, soll nicht auf meinem Stammhaus wohnen;„die alte Tokenburg und Wyl sollen euer seyn, Herr„Abt von S. Gallen; betet für mich, betet für die un-„glückselige Mutter, und für meine Vater, welche nie„solche Dinge gethan; betet für meinen unschuldigen„Sohn " Als er dieses mit beklemmtem Herzen aus-gesprochen und festgesetzt, hat in wenigen Tagen ihmund der Gräfin Guita ihr Schmerz das Leben abgedrun«gen; sie liegen bey ihrem geliebten Sohn"). Herauf,als Oieihelm die Verhandlung durch Waffen zu Dernich«ten unternahm, geschah, daß, obwohl er nicht ohneKriegsverstand, wegen der verletzten Treu und wegen desBlutes seines Bruders, er von allem Volk mit Entset-zen geflohen wurde, und sein Glück loben mochte, als

4«b) Der Thurm Lutisburg an der Gränze von ober und niederTokenburg beherrschte .von Alters her ciucn Ucbergang der Thür.qs) raus. lieber den Hergang dieser Sachen ist auf des Herr»von Hohenlohe und auf des römische» Königs Zeug-niß von Ma» n z, Trier,Würzburg , Rcgcnsbiirg undFiitda im I. «irr dem Abt Urkunde gegeben worden.Sonst siehe Tschu d i.