Geschichte der Schweif ti?
gesetzte Schiebrichter, unter Herrn Gottfried von Ho«henlohe, ihm von dem Abt fünfhundert Mark Silber geben ließen 4«), Da nahm auch der Abt von S- Johannin dem Thurthal die Kastvogtcy des Klosters von ihm4?).Nachmals brach Diethelm den Frieden; worauf er indie Acht erklärt wurde, und durch den Abt von S. Gal«len und sechshundert Mann aus der Schweiz Rengers «wyl, den Ort wo er seine Bosheit geübt (welche Burgsie zerstörten), und fast alle andere Schlösser verlor, dieihm kaum wiedergegeben wurden 48 ). Dieser Graf zuwahrer oder kluger Buße stiftete den Johannitern dasRikterhauS Lobe! 4 s). Nach langen Jahren im Unfallder Gibellinen hat er noch eine vergebliche Fehde umWyl geführt'°).
Ihm folgte im Land und Gemüth;') sein Sohn,Graf Krafft. Zu seiner Zeit baute Hartmann von Jberg,ein reicher Mann, eine Burg nach seinem Namen aufseinem eigenen Gute bey Wattwyl; dieser Edelknecht warDicnstmann von S. Gallen. Sein Unternehmen hörteGraf Kraffc, nahm ihm die Burg und legre ihn auf
»e) und hundert Mark seinen conslilai-üs; nach eben ders- tlrk.
'47) Urkunde irrr. Schon »227 hatte er dieses' beschlossen,weil der Graf seine Gewalt mißbrauchte; nun gab er die Bog-tcy dem Kaiser. Sie kam, vermuthlich nach dessen Tod, andie Grafen von Mvntfvrt auf Starkenstein.
4«) TschUdi, 12Z1.
4 s) Stelle» aus der Urkunde des Bischofs von Costa»;über diese Stiftung, s. in Fstsi'S Erdbcschr- Th. IU, S. 231.Im I. '«so war Diethelm tod. Vergabung Gertrud,feiner Wittwe, zwey cvl»,ni,»nr,„» wrrav Ucria (aufdem Tcsscnbcrg) an Gottstatt ; Aarbcrg, im Beyseyn Graf Ru-dolfs von Ncnchatel, ihres Bruders. Noch 1771 ist von deralten Gertrud eine Vergabungs Urkunde.
so) Lschudr, 12-17, f.
er) Er verrieth »i»s die Sache Abt BcrchtoldS von S. Galle»,dessen Muhme er gcheirathct, und verbrannte, statt ihm bey-Milchen, das Land AppeiizeH.