S-4 I. Buch. SiebenzchnteS Capitel.
und alsobald bey ihnen den Eidempfieng und schwur ^'O-Dlese Unlernehiiiung brachte den Herrn von Regensbcrgund seine ganze Verwandtschaft in Besorgniß und Bewe-gung 6'); bald ergieiigen Fehden, die Burgen wurdenverwahrt. Nach nicht gar langer Zeit kam Herrn Lü-told Bericht, Nudolf bereite seine Waffen und rüste denZeug an dem Ort wider die Burg -, dieselbe versah derFreyherr mit Speise, mit Mannschaft und Waffen, stärk-te sie, bewachte sie, bis nach langer Zchrung und Müheder große Aufwand unnütz war, weil der Graf sich ver-stellt hatte. Nachdem er zu vielem Schaden seines Fein-des ohne Verlust noch Gefahr dieses zu wiederholten ma-le» geübt, brach er unversehens Wulp, ein Schloß, wel-ches aus der Herrschaft Grüningen und aus dem Token-lmrg nicht schwer zu verwahren gewesen wäre- Da ver-pfändete der Herr von Regensbcrg das fruchtbare LandGrüuingen, weil er es nicht mehr behaupten konnte; undsammelte zu den Burgen am Flusse bimmat und um Zü-rich so viele Mannschaft und starke Wehren, daß nachderselben Kriegöart ihre Einnahme unmöglich schien. Al-so beschloß Nudolf, bis die Abnahme der aufgeregte»Wachsamkeit zu Kriegslisten Raum lasse, durch Aus-hungerung der Feste Uzenbcrg 6 3) den Weg des Handelsvon den Grafen von Tokenburg ^4) zu befreycn. Aber
Rudolf von Glaris, Ritter ckomiut »och in einer ttrk»»-de i27Z vor; Zurlauben bey Zapf) war der Gesandt-schaft Haupt; da war auch der Ritter Heinrich Meiß und zeh»andere, die regierende RalhSrotte.or) Doch ist, was von große» Verbindungen wider den Grast»der Abt Silbereise n (Chronik, Th. I, S. ios. MS6.)meldet, wen» er nicht von Absichten wie von Thaten redct,ohne genügsame Spur in der Geschichte: das ist wahr, daßHerr Lütold auf Kibiirgischc Allodien Ansprüche machen mochte-sz) Bey Schmcrikon in der Herrschaft ttjiiach.er) Bruder des Grafen Krafft; welcher zwey Sohne hiiitcrließ-Dicthclni und Krafft; aber Friedrich und Wilhelm, seine Drü-ber, oon-siigoinvi Herr» Lütoids, verwalteten die Gesthüst^'