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1/1825 (1825) Von des Volks Ursprung / durch Johann von Müller
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528
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5s8 I. Buch. Siehenzehntes Capitel -

zu streiten- Da sprach der Graf, „Herr Abt von S-„Gallen, ich krage Lehen von eurem Heiligen; die Ur-„fache ist euch nicht unbewußt, warum ich gesäumt habe„sie zu empfangen; des Haders ist genug; ich will nach„dem Urtheil der Schiedrichter gehen, und bin gekom-„men, euch zu sagen, daß zwischen dem Abt von S-„Gallen und Grafen von Habsburg nie Krieg seyn soll."Da sie mit großer Freude dieses gehört, setzte sich derGraf mit ihnen an die Tafel.' Bey dem Essen erzählteer die unglückliche Fastnacht, mit wichtigen Anmerkun«gen über den zunehmenden Trotz der Bürgerschaften undüber den Fall des Ansehens der Herren von Adel. Bishicher hörten sie mit Aufmerksamkeit ihm zu. Endlich sag-te er, „das Beyspiel dieses frechen Pöbels könne von„solchen Folgen seyn, daß, in so großen Fehden er sich„befinde, die Pflicht seines Rilkerstandes ^ihn bewege,„mit Dersäumung alles andern, an dem Baseler Volk„und an seinem Welschen Bischof die edlen Teutschen Nit-„ker und Herren zu rächen, welche sie getödtek und be-schimpft haben." Da schwuren alle, „die Fehde sey„des ganzen Adels;" es beschloß auch der Abt mit sei-nen Dienstmannen aufzusitzen und mit ihm zu ziehen

und Basel . Also ergicng die mächtige Fehde von den Bergen derSchwytzer, von Zürich, von S- Gallen, mit Habsburg und Kiburg und Rudolfs Volk von dem Breisgau und Elsaß , und verwüstete so grimmig die Güter vo>'Fasel, daß die Stadt froh war, Friede zu erbitten-Länger wurde der Bischof gcfehdet?od), von dem Gra-

ss) Ritter war er seit vier und zwanzig Jahren; Herr vouIUrlauben, mUIos, p. so-

7 o) Tschudi, 12S?. AuS dem Lehen brief ir?i,sieht man, welche Güter Kiburg von dem Stift ciupficug.

?od) Sein Vetter, Graf AmadeuS zu Neuchatcl, habe ihmgestanden und Rudolf Neuchatel zweymal vergeblich belagert.