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1/1825 (1825) Von des Volks Ursprung / durch Johann von Müller
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568
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563 I. Buch. Siebenzehntes Capitel

(Ende des

Werner

Kriegs).

Hierauf, als de» Hunger (Lohn der Verwüstung) denKriegsmann zu schwachen anfieng, setzte der TeutscheKönig über den Fluß. Da sprachen die BurgundischenHerren,Warum streiken wir für die Krone von Frank«reich, von der keine Hülfe kommt?" Rudolf, durchdie Unerschrockenheit seines Kriegs? "b), gervann, daßOtto, durch Vermittlung Herzogs Robert von Dur«gund?"), Bruders der Königin Jsabella (Rudolfszweyter Gemahlin?"!,)), und nicht ohne Zuthun Wll«Helms von Champvent Bischofs zu Lausanne ?"), umdas Lehen der Pfalzgrafschaft an das Reich Huldigungthat- Da zog der König nach Schwaben ? "o.

Die Berner, seines Heers frey, zogen aus, anden Herren im Oberland Rache ungerechter Feindschaftzu nehmen?"); mit gutem Willen Bischofs Rudolf zu

2-rb) Besonders durch den Schrecken, welchen einige Männervon Schwytz (guiäsin cw 8uiu») durch einen kühnen Ueberfallin das feindliche Lager gebracht (Peter DchS, Gcsch. Basel Th. I, -> 4 s f aus den Quellen).

«3z) bey Pez. Hagen weiß hier von

einem Herzoge Lischan zu reden; baS ist Dijon . Die Reim-chronik giebt zu verstehen, daß Robert Frankreich nicht woll,te auf Kosten Rudolfs übermächtig werden lassen,

sr 3 U) Daß sie nicht Roberts Tochter gewesen, wird eben ausdem Stillschweigen desselben, da er «esr seinen letzten Willenmachte, wahrscheinlich; toh nämlich war Jsabella noch nicht,sondern hat den Kvnig um 22 Jahre überlebt. Wir halten siefür eine Tochter Herzogs Hugo des Vierten, ihm geboren daer ss Jahr alt war.

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2 Z 4 V) Von diesem Aufenthalt hör« die Reimchronik: Wo erklein Weile blieb, Da mußt man bey ihm schawen großeMenge Frauen, Die machten ihm Freude ganz, Mt Reihenund mit Tanz.

rrs) Dieser Strcifzug wkrd von Tschudi unter 1205 erzählt;wir folgen diesmal Stettler, nicht mit Gewißheit, aberweil »ach der DcnkungSart König Rudolfs derselbe Aug,wenn er vor dem Krieg unternommen worden wäre, alS