57L I- Buch. SlcbenzehnteS Capi'tei.
undankbar/ seine Feinde trotzig und sein Volk mürrisch/weil er alles gab, und alles geschehen ließ, ausFurcht AIs die wachsende Menge in seinen Thä«
lern j» Appenzell den Edlen Herrman» von Schönen-bühel/ nach der Silke anderer Thäler'5?), über allesVolk zum Landammann wählte, und Rumo es zu geneh.migcn schien, begab sich Schöuenbühel auch ohne Wi-derrede zu ihm, auf Clanx, das hohe Bergschloß ob Ap«penzell; der Abt hielt ihn gefangen bis er starb, undnahm von seinem Gut zum Löscgeld siebenzig Mark, alskönnte er auch seine Seele festhalten; von fünfhundertMark (dem Werth seiner Güter) gab er den Erben hun«dert und vierzig""). Der Vogt von Namschwag, zuallem kühn, weil er in der Schlacht Ottokars den Kö-nig vom Tode gerettet""), nahm den Bürgern derStadt S. Gallen, welche eine Neichssteuer säumten,alle Leinwand, welche schon damals an der Stcinach zurBleiche ausgebreitet lag; sieben Männer brachte er fürgeringe Sachen um Leib und Gut"; Rumo schwieg.S- Gallen Stift, welches im Anfang Berchtolds vonFalkenstein den Pfarrer zu Appenzell nicht mehr bezahlenmochte, und am Ende Berchtolds jährlich vierzehnhun-dert Mark reich war, übergab Rumo seinem Nachfol-ger Wilhelm von Monlfork, baufällig, mit sechszehn-
25 ,) Blatten gab er Namschwag; Eschen;, Monchaffholtcrn u. a.verpfändete er, rc. Eben dcrs. >277. Vernek wurde vondem Iohannitcrhause Bubikon erkauft, und auf dessen Verfü-gen die Burgmauer und was darin war, niedergebrochcn. Ur-kunde > 203 .
»sr) Von den Schweizer » .weiß man es. In einer Urkunde127 « ist Peter von Wclschneucnburg Thalammaun (luwi-torvallis) im Nugerol.
LS 4 ) Tschudi 127s.
2SS) , 178 . Die Belohnung, durch die Kastvogtcy
von Waldkirch bey S. Gallen, s. in des Königs Urkunde,co<l. kiulloljlli. i». 2 z;,
»bS) Tschudi 1280.