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hundert Mark Schulden belastet, mit Verwüstung um-geben
Don Fortifels, nahe bey Werdenberg * r8), warenin den alten Zeiten , in welche aller Adel sich verlierenmuß, die von Montfort ausgegangen, und hauendurch Nittcrthaten in vielen Landern Ruhm und Reich-ihum erworben. Dabey wären sie länger geblieben,wenn ihr ungebeugter Sinn Prüder wider Trüber nichtso oft in blutigen Zweyspalr gebracht hätte ^ > »). DochWilhelm kam an die Abtcy S. Gallen durch Vorschubseines Bruders Friedrich Bischofs zu Cur. Er nahmdie Rcichslehe» in den großen Tagen, da, durch Be-lehnungen und Verbindungen befestiget, Rudolf undsein Geschlecht zu jeder Vergrößerung mmhigcr wurde.Sofort hatte Wilhelm das Unglück, in des Königsunversöhnliche Ungnade zu fallen? da daS geringe Ver.mögen seines zahlreichen Hauses' 6°) und seines Klostersihm nicht erlaubte, an der Hofpracht nach Stamm undStand Antheil zu nehmen, zog er, ohne kluge Entschul-digung, früh zurück tu sein Land, und wurde von demKönig für Mißgönner seines Flors gehalten. Wilhelm,dem zum Guten weder die Einsicht noch der Mu'h man-gelte, fehlte immer in der Art es zu thun. Erstlich setz.ke er die Geduld seines Volks auf eine harte Probe: ernahm, auf Anraihcn Ramschwags, für die vier erstenJahre seiner Einkünfte sechshundert Mark Silber , undbrach diesen Vertrag im andern Jahr. Hierauf, aiS
-rb?) Eben. dcrs., 1281.
258) Ludwig vo» )V«riI>-nuKoi-A; urk. 5153 , Schöpflin,lUiil. Nur. li-is., I. V. Urkunde HttgonS von Mont-fort und Rud. von Tübingen , seines Bruders, 1209,Tschudi d.->. Eben dens. s. 125s. BüschingS ArtikelMontfort in der Gcogr- vo» Schwaben :
2bs)Tschudi 1260; Sprecher, l'aUas. L. 111, vor 1222;und unten.
ss») Er hatte fünf Drüber-