wenn er Jberg, die ihm anvertraute Burg/ zu öffnenbefehle, zeigte sich bereit/ sein Leben eher zu verlieren,als die Ehre seiner Treu- Aber ein Ritter von Sigberg,auf dessen Biedersinn Wilhelm so viel baute, daß er ihmdie hohe wohlversehene Feste Clanx vertraut, übergabsie um siebenzig Mark; die Stadt Wyl gieng an denFeind über. Der Abt, welchem Wagenbuch und Bod»wer, zwey Bauern, edelmüthig und unerschrocken, Brot,Wein, Fleisch und Molken auf die alte Tokenburg zubringen pflegten, erfuhr, daß Ritter eins geworden, die»se Burg und ihn in die Hände seiner Feinde zu verra-then. Da verbarg er sich, einen Freund und ei»üen treuen Diener (selten laßt uns Gott im Unglückganz allein) in der Aue bey Grießenberg. Als er hörte,baß der König, welcher nach Costanz gekommen, ihnernstlich suchen lasse, fand er bey nächtlicher Weile einenSchiffmann, der ihn über den See brachte; er floh nachSigmariugen, von da nach Tettnang, von Tettnang auf die Burg Aspcrmvnk in Rhaiien, von Aspermontkam er nach Bregen;. Dahin eilten mit fröhlichem An«gesickt viele der Vornehmsten von S. Gallen, von derBürgerschaft gesandt, ihm zu verkündigen, „der König,„der ihm nach dem Leben stellte, sey gestorben; Stift„und Stadt erwarten mit großer Bewegung den Tag,„da sie ihren Fürsten und Abt wieder sehen werden."Da machte Wilhelm sich auf, eilte zu ihnen, und las inihren Augen den Lohn unglücklicher Tugend. Er beriefConvenr und Adel zu Erneuerung der Freyheiten, welcheden Bürgern dieser Stadt, nach den Rechten des altenCostanz, ihre Lehen und Schuldbriefe, ihr Erb und Ei»genkhum, ihr vaterländisches Bericht und ihre persön-liche Freyheit versicherten "4). Wyl wurde bald bort
rar) Don Güttingcii war dieser Edle.sS») Diese Urkunde für die Stadt S. G ist bey Tschüsdi r-v>, Hcum. Ais Erkenntlichkeit für den Empfang kie
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