nem Schultheiß, dem obersten dichter der Fehler, welchejed»r sich zu Schulden kommen ließ. Einen Amman » er-nannte der Abt auS dem Volk, nicht ohne desselben Ge-nehmigung. So wurde die Stadt, so fast jeder l'ofdes Münsters verwaltet. Au gewissen Zeiten trug ruaneine eiserne Stange durch die Gasse», auf daß mit kei-nen Bauten zu weit vorgerückt werde. Auf der /döhewurde ein Eichwald anSgerclitet; von dem an ve'.nriebder Zugang der Winde die Dünste der stehende» Wasser.Durch jeneS wurde die in alten Städten seltene Ziep drei.tcr Gassen, durch dicseS die Gesundheit befördert. Fürdie benachbarten wurde daS Nothwendig« verarbeitet;weil aber in Zeiten, wo aller Fleiß der Europäer e uf dieHerstellung oder Einführung des Ackerbaus beschränk t wer-den mußte, Geld um Geld auf Wucher zu leihe», überallverboten worden, war alles Geldbcy Iudeitund köinbar-den. Zu diesem Gewerb wurde die jüdische Freyheir uonKirchengesetzen oder die Italiänische Kühnheit erfors crk.Wer daS Leben in öffentlicher Ueberkretung Eines lj eilt-gen GesctzeS zubringt, hält dann seine Leidenschaften auchwohl sonst in keiner strengen Zucht, und viele sünv igendesto lieber, wenn auS dem Lasier Kühnheit hervorli nch.tci: daher wurden die Juden und Lombarden im Der dachtaller bösen Dinge gehalten: darum mußte zu Ll teerndie -Obrigkeit verbieten, um Verlorne Kinder die II den,alS von denen sie gekreuziget wären, mit Gewalt ianzu.greifen - überhaupt, Dchirmjuden, mit Worten oder thät-lich, zu kränken
Dieser Stadt Bürger und ihreS Münsters Chlwher-ren gaben Abt Verchtolden von Falkenstcin zu Ml »dachzweyhundert und sechüzig Mark Silber um Bekräftigung
riz) Histor. Erklär- der Gemälde auf der C apcll,brücke zu Lucer»; Herr von Valthasar, L tcifnsscrdieses Buchs, ist ciiier der wenige» tieft» Forscher, al ss derenBerichte wie aus Urkunden gebaut werden darf.