,
5g» I. Buch- SiebenzehnteSCapitek
ihrer Unvcräußerlichkeit von seinem Stifts>4). Derch«told, da er über dein Kauf einer Bischofsmütze dieNeichslehenerkeiinklichkeiten und Reichsstcuern aus die«fem Geld zu bezahlen versäumt, fand sich genökhigct,im sechsten Jahr nach dieser fcycrlichen Versicherungum diese Rückstände, um zweykausend Mark BaselerMünze und fünf Dörfer in dem Elsaß die Stadt Lucern und mehr als zwanzig Meyerhöse, Durgen und Acm.ter vonS. Lcodegarö Münster?'!) den Söhnen des Kö-nigs zu verkaufen. Dieses Betrugs erschrocken die Lucer«ner, weil sie nun an allen Unternehmungen des Fürsten würden Theil nehmen müssen, und eines Hauses neueMacht gern unaufhörlich und mit aller Kraft durchKriege, Unterhandlungen und allerley Neuerungen sichstärkt und ausbreitet; auch übten die Fülsten nicht nurmehr Jagd und Streit, sondern in Frohndiensten undSteuern strengere Herrschaft; die Klosteralmosen hörtenauf; der Fürsten Ungnade war härter und erblich?'s).
Nla) ^d non mutsndum, vondendum, iiiwodandxm, nvo trans-tui-end»m nostrum collcxiiim, iinivei'nNmon «on ;i^rsonümnee li^potliceandum neo vn^uain alienandum c;»a-«uncjiiv spocie. Urkunde a;,,id Unliilo (Dühel, ei» unweitGebwciler gelegenes Dorf) r Id. ^pr. ; in Herrn von Bal-lhasarS Denkwürdigk. , St- ».
sir) Lungkofen; Malters ; Kricns; Cmmcii; rittau; Küßnach;^Stanz, Alpcimch, Sarnen ; Glattfeldcn, rc. ES ist kaumnöthig zu erinnern, daß wenige Orte ganz, von den »leistenmir gewisse Einkünfte, verstanden werde» dürfen; es will sa-gen „unser, des Münsters, Gut an dem Ort."
r,g) i°si; Tschndi. In meiner Abschrift vom Kaufbrie-fe sind fünf, bey Tschndi nur vier Elfassischc Dörfer, ange-geben; sie ist von Wien , ir Mai. Die von Mnrbach«s April hat Herr von Balthasar i. c. Sowohl derAbt als der Luccrnische Propst bekennen „der SchrcibknnstMangel zu haben/' ( öudserilii wcim»8, «crldündi ;>c-rilia carvainus.) Der Kauf geschieht im Namen des durch- 'wuchtigen Mannes, Herzog Albrecht , wie auch im Namen,und anstatt eines Sohns weiland Herzog Rudolfs von Oest-reich.