allgemeine Gesinnung , durch die Feindschaft seiner Nach-barn^), und auf lebhaften Betrieb des Königs vonTöheim Weiicesiaf, der seine Schwester zur Ehe hakte,geschah, daß nicht er, sondern Graf Adolf zu Nassauan die Teutsche Köuigswrrrde gewählek ward
Indeß die Steyerhcrren 64 ) dem Herzog um ihre Bruch gegenFreyheit absagten, im Reich aber um die Königswahl bürwh-gehandclk wurde, schlugen die Züricher unter FriedrichGrafcn von Tokenburg ihrem Hauptmaiin und mit Hülfeder Freyherren von Regeusberg 6 5) die Bürger der StadtWinkertur unter dem Schultheiß Hopler- Graf Hugovon Werdenberg, für den Herzog dieser Lande Haupt-mann, zog aus, sich gegen sie zu starken. Als aberdie Züricher, siegstolz und erbittcrungsvoll, wider diesehr erschrockene Stadt im Anzug, eines regenlosen Ta-ges bedurften, auf daß des Bischofs Volk über die an-gelaufene Thür seyen könne, beschloß Hugo, ehe diesesgeschehe, das Glück der Unternehmung zu entscheiden.
Es trug sich zu, chaß ein Bote der Züricher an den Bi-schof in seine Hände fiel. Da gab Hugo einem sichernMann folgenden Brief als vom Bischof: „Euren Sieg„haben wir mit Vergnügen vernommen, und wollen„morgen um den Mittag bey euch seyn. Diesen Brief„bringt euch einer, dem die geheimen Wege besser bekannt„sind, als eurem Boten; meldet uns durch eben den-„selben, von welcher Gegend her wir zu euch stoßen
0-) 1202, schreibt von Salzburg (wo Rudolf von Ho- '
hcnck, weiland Kanzler König Rudolfs, Erzbischvf war) vomGrafen zu Hcwnburg, u. a.
<-z) lese. Der Kurfürst von Mainz ernannte diesen recht gern,aber in andern Umständen würde er es nicht gewagt habe».
64 ) So nenne» die Alten den Adel auf Stcyermark.es) Die von Regeusberg wäre» dem Bischof von Costa»; ver- »
wandt (Urkunde Ruti " 86 ; wo der Bischof sie evn»«n-xnineos nennt).
I. Theil. H q
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