6i» l. Buch Achtzehntes Capitel.
„sollen." Hierunter drückte Hugo ein Siegel von einemBrief, welchen in andern Zeiten er selbst von dem Bischofempfangen; in der Nacht ließ er ein bischöfliches Ban-ner verfertigen; der Bote bei den Zürichern that eilend,ein anderer kam zu dem Schultheiß Hopler. Winterturwurde ohnedem durch Zuzug der Bürger von Schafhan.sen ermuntert"). Als die Züricher , ohne alle Sorge,aus der Ferne das anziehende bischöfliche Banner mitFreuden, erkannten, wurden sie von dem Grafen vonWerdenberg und von dem Schultheiß der Stadt zuS- Georgen am Feld plötzlich mit Wuth überfallen, undlitten ohne vielen Widerstand an der Ehre ihres Bannersund an Volk desto größer» Verlust, weil den meisten dieFlucht unmöglich war"). Durch diese kluge Waffen,that bewog Hugo die Züricher, einen besondern Friedenzu machen").
Sein Krieg In diesen Tagen kam, sehr verdrüßlich seiner ber«geblichen Mühe und Unkosten um die Wahl"), HerzogAlbrecht selbst verwüstend in das Hochstift Costanz.Bald sah zu Stockach Graf Mangold die von vielen Vor»ältern auf ihn geflammte Nellenburg mittelst Unter«
es) Ein Beweis cmit so viel andern), wie unabhängig dieStadt Schafhausen von dem Grafen zu Nellenburg war: siezog seinen Feinden zu.
s?) 1202, freylich seiner Stadt gemäß; Ha uns Ul-
rich Krieg in der hclvet- Blbl. Lh. », S. >ss.
Das Unglück geschah im April. Die Gefangenen sandte derGraf Herzog Albrcchten;
s») Im Augsim. 1292; Albrecht machte ihn auch im Namen sei-nes Neffe» Johann (I- Konrad Füßlin im Schweiz Beob-achter). Tschudi, und mau hat Briefe des Klosters Dber-wintertur, des Fraumünstcrs, der Frauen im Deren-bach bey Zürich , und noch nvs Gerungs von Kenitc»um den Schade» dieses Kriegs-
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