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Ueber die Natur und den Zusammenhang der vulkanischen Bildungen / von H. Abich
Entstehung
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Die Trachytformation.

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aus einer gewaltigen Anhäufung von Bimsteinen und zahlreichen, überall her-vorgedrungenen Lavaströnien von vorherrschender Obsidiangrundmasse mit viel-fachcnUebergängen in wahre Thonsteinlava. Der von mir analysirte Bimsicinder Nro 8. ist durch Fr. IIoffmann von diesem Berge mitgebracht worden.Er ist von lichtgelber llolzfarbe, fein faserig, mit in die Länge gezogenen Borenund auf dem Längenbrnch scidenglänzend. Starkglänzende Bruchstücke vonaller Wahrscheinlichkeit nach albitartigem Feldspath (Nro. 5, Tab. I.) unddunkle, innig mit der Masse verschmolzene Obsidiantheile zeigen sich häufig;kleinere sparsam cingesprengte, schwärzlich grüne lheilchen können eben sogut Augit wie Hornblende angehören. Ausgezeichnete Eigenschaften diesesBimsteins, der die Reihe der kieselreicheren Gruppe auf Tab. III. eröffnet, sind:der bedeutende, 8,23 Proc. betragende Gebalt an Eisenoxyd, welches diefehlende Thonerde ersetzt, und die Menge, sowie die Natur seiner flüchtigenBestandteile, bei welchen sich auch Kohlenwasserstoffgas befindet, welchesüber Quecksilber aufgefangen und bestimmt wurde.

Auffallend ist die Farbenveränderung, welche dieser Bimstein durch diebis zu dem Punkt gesteigerte Erhitzung erleidet, wo die Zersetzung und mitmit ihr die Einbindung des chemisch gebundenen Wassers beginnt. UnterEntwicklung eines starken, empyreumatischen Geruchs färbt er sich dunkel underscheint nach anhaltendem Glühen in Pulverform als stark zusammengesinterte,rÖlhlichbraune Masse.

Wie bei der Nro. 1 und 4, so zeigt sich auch bei dem specifischenGewicht des Bimsteins von Pantellaria der erhöhende Einfluss des Eisengehaltsrecht deutlich.

Bimstein der Insel SANTORIN .

Wohl halle es genauer geognostischer Forschungen und Combinationenbedurft, um in der scheinbar so regellos zerstreuten Inselgruppe des griechi-schen Archipel nur die höheren Theile des unter dem Meeresspiegel sich fort-erstreckendcn griechischen Continents zu erkennen. Dieselbe Richtung derBergzüge, dieselbe Natur der Gcbirgsarten des Festlandes auch auf den ent-ferntesten dieser Inseln und eben deshalb für alle eine und dieselbe gleich-zeitige Entstehung *).

*) v. Buch, dcscription des lies de Cnnarie, p. 393.

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